Achtung Vignette! Alte gilt nur noch heute – ab Sonntag drohen Strafen
Mit 1. Februar startet in Österreich die neue Vignetten-Saison – und sie ist teurer als im Vorjahr. Die Jahresvignette kostet nun 106,80 Euro fürs Auto und 42,70 Euro fürs Motorrad. Die alte Vignette gilt nur noch bis heute, 31. Jänner.
Wer regelmäßig auf Österreichs Autobahnen oder Schnellstraßen unterwegs ist und noch keine neue Vignette hat, muss sich beeilen: Die bisherige Vignette gilt nur mehr heute, am 31. Jänner. Ab Sonntag, 1. Februar, benötigen Autos und Motorräder die neue feuerrote Vignette.
Auch der Preis ist gestiegen. Die Jahresvignette für einen Pkw kostet 106,80 Euro, für ein Motorrad 42,70 Euro.
Wo es die Vignette gibt
Erhältlich ist sie österreichweit bei rund hundert Verkehrsautomaten sowie bei ASFINAG-Vertriebsstellen – etwa in Trafiken oder bei ÖAMTC und ARBÖ.
Immer mehr Lenker greifen zur digitalen Vignette. Fix ist: Ab 2027 gibt es die Vignette nur noch digital, die Klebevignette läuft mit 2027 aus.
Wichtig: Wer die digitale Vignette online kauft, muss die 18-tägige Konsumentenschutz-Frist beachten. Diese Wartezeit entfällt jedoch, wenn die digitale Vignette etwa direkt bei ÖAMTC oder ARBÖ gekauft wird.
Nachweis aufheben – für Ersatz im Schadenfall
Den Kaufnachweis der Klebevignette und auch die Bestellbestätigung der digitalen Variante sollte man aufbewahren. Im Fall eines Totalschadens oder eines Windschutzscheibenbruchs kann damit eine Ersatzvignette beantragt werden.
Bei der Klebevignette ist auch die richtige Position entscheidend. „Aufgeklebt werden muss die Vignette am linken Windschutzscheibenrand oder hinter dem Rückspiegel“, erklärt Sebastian Obrecht vom ARBÖ. Er rät außerdem: „Solange die Sicht nicht beeinträchtigt wird, gibt es jedoch keine gesetzliche Begrenzung der Anzahl“ – empfiehlt aber, nicht mehr als zwei Vignetten auf der Scheibe zu haben.
Ohne Vignette wird’s teuer
Wer ganz ohne gültige Vignette erwischt wird, muss zahlen: Für einspurige Fahrzeuge beträgt die Ersatzmautzahlung 100 Euro, für mehrspurige 200 Euro. Und es kann noch empfindlicher werden: „Wird der Betrag weiterhin nicht beglichen, kommt es zu einer Verwaltungsstrafe, die von 300 bis zu 3.000 Euro reichen kann“, so ARBÖ-Sprecher Obrecht.
Die neue Jahresvignette ist dann bis 31. Jänner 2027 gültig.
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