Ärmelkanal außer Kontrolle? Flüchtlingsboote starten - Behörden schauen dabei zu
Neue Bilder aus Frankreich zeigen, wie ungebremst die Migration über den Ärmelkanal in Richtung Großbritannien weitergeht – und wie Behörden darauf reagieren.
Am Strand von Gravelines gehen Dutzende Migranten, überwiegend junge Männer, ins Wasser und klettern auf ein kleines Schlauchboot. Viele ohne Schwimmwesten, dicht gedrängt, bereit für die gefährliche Überfahrt nach Großbritannien. Französische Gendarmen stehen daneben – greifen aber nicht ein, berichtet die Daily Mail.
Allein in den vergangenen Tagen erreichten mehr als 500 Migranten die britische Küste. Seit Jahresbeginn sind es bereits über 4.000. Und ein Ende ist nicht in Sicht: Die nächste Welle wird bereits erwartet.
Rücktritt von Hewitt - Opposition übt Kritik
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Seit Premierminister Keir Starmer im Amt ist, haben über 67.000 Menschen die Überfahrt gewagt – trotz des Versprechens, die Schlepperbanden „zu zerschlagen“. Tatsächlich bleiben die Überfahrten auf konstant hohem Niveau.
Besonders brisant: Der britische Grenzschutz-Chef Martin Hewitt zog nun die Konsequenzen und trat zurück – nachdem es ihm nicht gelungen war, die Lage unter Kontrolle zu bringen.
Kritik kommt auch aus der Opposition. Dort wird der Regierung vorgeworfen, zu schwach durchzugreifen und notwendige Maßnahmen nicht umzusetzen.
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