Die aktuelle Kriminalstatistik macht die Entwicklung besonders sichtbar:

– 2016 lag die Zahl fremder Tatverdächtiger noch bei rund 105.000
– 2021 fiel sie zwischenzeitlich auf etwa 104.000
– Seither geht es steil nach oben: 2025 sind es bereits rund 164.500

Parallel dazu steigt auch die Gesamtzahl der Tatverdächtigen – allerdings verschiebt sich die Zusammensetzung deutlich. Während österreichische Tatverdächtige ebenfalls zunehmen, wächst der Anteil fremder Tatverdächtiger schneller.

Das Ergebnis: 2025 liegt ihr Anteil bereits bei 47,7 % – also fast die Hälfte. Im Vergleich dazu: Fremde Staatsangehörige machen nur 20,5% der österreichischen Gesamtbevölkerung aus.

Laut Innenministerium stellen Personen aus Rumänien den größten Anteil unter den fremden Tatverdächtigen. Dahinter folgen Syrien und Deutschland.

Entwicklung der fremden und österreichischen Tatverdächtigen bezüglich der Gesamtkriminalität in Österreich, Jahre 2016 bis 2025, dargestellte Einheit Anzahl der Tatverdächtigen (natürliche Personen). Die Grafik entstammt aus der aktuellen Kriminalstatistik, Seite 25.Innenministerium/Innenministerium

Sorge um Jugendkriminalität wächst

Besonders alarmierend ist die Entwicklung bei jungen Tatverdächtigen.

Wie der exxpress berichtete, ist vor allem bei den 10- bis 14-Jährigen ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen. Innerhalb kurzer Zeit hat sich die Zahl in dieser Altersgruppe stark erhöht.

Das Innenministerium verweist darauf, dass bestimmte Nationalitäten hier stärker vertreten sind – etwa syrische Staatsangehörige.