Verkehrte Welt: Die Amadeu-Antonio-Stiftung will nicht mit dem Skandal um Queer-Pornos bei einem von ihr geförderten Schulprojekt in Verbindung gebracht werden und zieht deswegen gegen Apollo News vor Gericht. Stiftungsinterne Unterlagen zeigen nun, wie die Förderung dieses Projekts zustande kam. Ein verwirrender Förderantrag den nur ganz Linke verstehen. Was genau die beiden Berliner Pädagoginnen – gegen die inzwischen polizeilich ermittelt wird – mit den Schülern in Ostsachsen vorhatten, blieb darin offen. Die Stiftung entschied sich dennoch, das Projekt zu finanzieren. Ein Mitarbeiter schrieb, er „würde da gern Vertrauen investieren“.
Linkspädagogischer Irrsinn
Wie Apollo News vorliegt, stellte der Berliner Landesverband der „Sozialistischen Jugend – Die Falken“ für den Zeitraum September 2025 bis Juni 2026. Als Durchführungsort war „Ostsachsen, an Schulen und Jugendclubs“ angegeben. In einer fast seitenfüllenden Inhaltsbeschreibung werden Floskeln der linkspädagogischen Szene aneinandergereiht, ohne dass man als Leser versteht, wie die „einwöchigen Workshops in Schulen und Jugendclubs“ ablaufen und was den Teilnehmern dort konkret vermittelt werden soll. Anlass des Projekts sei „eine weit verbreitete Mut- und Hoffnungslosigkeit unter Jugendlichen“, beginnt der Text. „Vielen Jugendlichen fehlt es an Perspektiven, und sie fühlen sich allein angesichts der aktuellen Krisen. Dies führt dazu, dass rechte Gruppen, die ein Gemeinschaftsgefühl erzeugen, einfache ‚Lösungen‘ und unterkomplexe Feinbilder konstruieren, besonders in ländlicheren Orten, in denen es an Angeboten für Jugendliche ansonsten mangelt, an Popularität gewinnen.“
So reagierte die Stiftung
Ein Mitarbeiter der Amadeu-Antonio-Stiftung schrieb dazu: „Ich finde das Engagement nicht schlecht. Sie haben Leute, die Ahnung von der Lage vor Ort haben und sind mit Schulen und Jugendclubs in Kontakt. Die Idee, angesichts rechtsextremer Jugendgruppen ein alternatives Angebot zu schaffen, ist ambitioniert, aber ich würde da gern Vertrauen investieren.“ Damit wurde die Förderung bewilligt.
Behaarte Männerärsche gegen Hoffnungslosigkeit
Doch wie sah die linke Vorstellung aus, Hoffnungslosigkeit und fehlende Perspektiven zu bekämpfen? In den Klassenzimmern sollten die Kinder eine Collage machen. Dazu hatten die beiden „Falken“ Material mitgebracht. „Es waren Zeitungen mit LGBTQ-Inhalten und auch schwule Pornohefte. Diese Fotos zeigen unter anderem einen nackten, behaarten männlichen Hintern in Großaufnahme, zwei nur mit Socken und Sportschuhen bekleidete Männer in verschiedenen Sexstellungen und eine nackte, magere Frau, die in einer akrobatisch wirkenden Pose über einer anderen auf einem Sessel herumturn“, erzählt eine Schülerin.
Linke Falken Broschuere Beschreibt Sexualspiele Fuer Kinder Ab Acht Jahren
Halbherziges Zurückrudern der Stiftung
Die Förderung des Projekts „Mut“ sei inzwischen gestoppt worden, die Mittel müssten zurückgezahlt werden, erklärt die Amadeu-Antonio-Stiftung. Zudem betont sie, dass in diesem Fall kein Steuergeld geflossen sei. Die Projektförderung werde „aus Eigenmitteln der Stiftung, Erträgen aus dem Stiftungskapital und zweckgebundenen Drittmitteln“ getragen. Generell finanziert die Stiftung ihre Arbeit überwiegend durch staatliche Zuwendungen!

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