Die Austrian Airlines setzt Flüge nach und von Dubai (Vereinigte Arabische Emirate) bis einschließlich 15. März aus. Wie die Fluglinie am Montag weiter bekannt gab, finden auch von und nach Amman (Jordanien) und Erbil (Irak) bis zu diesem Datum keine AUA-Flüge statt. Die israelische Metropole Tel Aviv werde vorerst bis einschließlich 2. April nicht angeflogen. Flüge in die iranische Hauptstadt Teheran seien bis vorerst Ende April ausgesetzt.

Rund 17.000 Österreicher noch im Krisengebiet

Über eine Woche nach Beginn des neuen Nahost-Kriegs Israels und der USA gegen den Iran bleiben die jüngsten Einschätzungen der Sicherheitslage in der Region durch den Krisenstab des Außenministeriums in Wien aufrecht: Für die meisten Länder gilt weiter eine Reisewarnung. Für Saudi-Arabien und den Oman bleibt ein hohes Sicherheitsrisiko bestehen, gab Ministeriumssprecher Clemens Mantl am Montag bekannt. Mehr als 1.300 Österreicher wurden bisher bei der Ausreise unterstützt.

Die Krisenteams in der Region und in Österreich seien weiter damit beschäftigt, Österreicher bestmöglichst zu betreuen und aus dem Krisengebiet “herauszubringen”, so Mantl beim mittlerweile siebenten Sicherheitsupdate des Außenamts. Seit Samstag gebe es bei unterstützten Aus- und Rückreisen einen sinkenden Bedarf. Auf den Rückholflügen europäischer Partner blieben mehr und mehr Plätze frei.

Auch die Zahl der Österreicher, die ihren Aufenthalt beim Außenamt registriert haben, gehe zurück. Es gebe auch weniger Hotline-Anrufe. Zugleich normalisiere sich der reguläre Linienflugverkehr. Im Zusammenhang mit den Reiseregistrierungen rief Mantl alle Zurückgekehrten dazu auf, sich aus den Listen der in der Region aufhältigen Personen wieder zu streichen. Der Fokus und die “oberste Priorität” liege nunmehr in der Betreuung einzelner Personen mit besonderen – etwa medizinischen – Bedürfnissen.