Betrugsversuch in Wien: 94-Jährige sollte für zwei Bücher 9.000 Euro zahlen
Dreister Betrugsversuch in Wien-Hietzing: Ein 35-Jähriger wollte einer 94-jährigen Pensionistin zwei angeblich wertvolle Bücher für rund 9.000 Euro verkaufen. Die Seniorin und ihre Tochter schöpften jedoch Verdacht – und alarmierten rechtzeitig die Polizei.
Polizisten des Stadtpolizeikommandos Meidling haben am Mittwoch einen mutmaßlichen Betrug an einer 94-jährigen Frau in Wien-Hietzing verhindert. Ein 35-jähriger österreichischer Staatsbürger wollte demnach der Seniorin zwei angeblich wertvolle Bücher zu einem vermeintlich günstigen Preis von rund 9.000 Euro verkaufen. Beim vereinbarten Verkaufsgespräch in der Wohnung der Frau konnten Beamte den Verdächtigen aber anhalten, so die Polizei am Samstag in einer Aussendung.
Anzeige raus
Das vermeintliche Opfer hatte selbst die Polizei verständigt. Der Pensionistin und ihrer Tochter kam nämlich das Auftreten des Mannes derartig verdächtig vor, dass sie Alarm schlugen. Der 94-Jährigen entstand kein finanzieller Schaden. Der 35-Jährige wurde wegen des Verdachts des versuchten schweren Betrugs auf freiem Fuß angezeigt.
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