In weniger als 24 Stunden wird Wien zum Zentrum der katholischen Kirche: Am Samstag, dem 24. Jänner, wird der aus dem Weinviertel stammende Josef Grünwidl in einer feierlichen Zeremonie im Stephansdom zum neuen Erzbischof von Wien geweiht. Die Vorbereitungen für dieses kirchliche Highlight des Jahres laufen bereits auf Hochtouren. Mit hochrangigen Politikern, mehr als 3.000 erwarteten Gästen und einem strengen Sicherheitskonzept wird die Weihe zum Mega-Event. Doch auch für diejenigen, die nicht vor Ort sein können, gibt es keine Ausrede, dieses Spektakel zu verpassen.

3.000 Gäste und eine feierliche Weihe

Der Stephansdom wird am 24. Jänner zur heiligen Bühne, wenn rund 3.000 Gläubige und Ehrengäste aus dem In- und Ausland an der Bischofsweihe von Josef Grünwidl teilnehmen. Alle Plätze im Dom sind bereits ausgebucht und auch der Vorplatz wird voll sein. Der feierliche Ablauf umfasst die Verlesung des päpstlichen Ernennungsschreibens, die Übergabe des Bischofsstabes und die Bischofsweihe selbst durch Kardinal Christoph Schönborn. „Wir erwarten viele engagierte Kirchenmitglieder, Freunde, Wegbegleiter und Vertreter des öffentlichen Lebens“, erklärt die Erzdiözese Wien.

Politische Prominenz zu Gast: Von Van der Bellen bis Mikl-Leitner

Zu den geladenen Gästen zählen sowohl kirchliche Vertreter als auch prominente Politiker. Erwartet werden Bundespräsident Alexander Van der Bellen, Bundeskanzler Christian Stocker, Wiens Bürgermeister Michael Ludwig und Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. Auch Vertreter anderer christlicher Kirchen und Religionsgemeinschaften werden an der Feier teilnehmen. Darüber hinaus werden mehr als 150 Ministranten aus über 30 Pfarreien die Feierlichkeiten mitgestalten.

Sicherheitsvorkehrungen und Live-Übertragung

Aufgrund der hohen Bedeutung der Veranstaltung wird der Stephansdom während der Zeremonie streng überwacht. Ab dem späten Vormittag bis zum Ende der um 18 Uhr endenden Messe werden Bereiche des Domplatzes gesperrt. Der Zugang zum Dom ist nur mit einer gültigen Eintrittskarte möglich. Wer nicht vor Ort dabei sein kann, hat die Möglichkeit, das Ereignis live im Fernsehen oder Radio zu verfolgen. Die Feierlichkeiten werden ab 13:20 Uhr in ORF 2, auf „radio klassik Stephansdom” und auf „Radio Maria” übertragen.