In „Citizen Vigilante“ nimmt ein berechnender Einzelgänger nach brutalen Migrantenverbrechen das Gesetz selbst in die Hand. Daran entzündet sich nun der Streit über Gewalt, Zensur und Selbstjustiz. Uwe Boll führte bei dem Actionthriller Regie, schrieb das Drehbuch und produzierte ihn. Dem exxpress gab er dazu ein Interview.
Exxpress: Die FSK sagt, ihre Entscheidung zu „Citizen Vigilante“ – ab 18 für das Kino, kein Kennzeichen für Home Entertainment – sei keine Zensur, sondern Jugendschutz. Warum halten Sie sie trotzdem für politisch motiviert?
Uwe Boll: Das ist Quatsch. Ich war bei der Prüfung dabei, und als ich die Jury gesehen habe, wusste ich schon, was laufen wird. Dort sitzen Leute aus Verbänden, Institutionen, NGOs, Sozialverbänden oder Gewerkschaften. Diese Leute glauben, besser als alle erwachsenen Deutschen zu wissen, was gesehen werden darf.
Dabei war der Film einen Tag zuvor fürs Kino ab achtzehn freigegeben worden. Damit ist die Jugend geschützt. Im Prinzip ist das eine perfide Nummer. In Deutschland gibt es diese diffizile Bürokratie mit leichter und schwerer Jugendgefährdung und „kein Kennzeichen“. Typisch deutsch, dass man für jeden Scheiß fünfhundert Unterformen braucht – während man in Wahrheit einfach bestimmt, was die Leute sehen dürfen.
Der Bürger wird also gegängelt, statt ihn – sobald er volljährig ist – selbst entscheiden zu lassen, was er sieht?
Absolut.
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Wie es ohne FSK gehen soll
Was wäre Ihr Modell statt FSK?
Für mich wurde noch einmal ganz klar: Die FSK gehört abgeschafft. Komplett. Man sollte es wie in Skandinavien machen: Die Verleiher schreiben selbst drauf, ab welchem Alter ein Film geeignet ist. Dabei kommt kein Unsinn heraus.
Kein Verleih hat ein Interesse, auf einen brutalen Action- oder Horrorfilm „ab zwölf“ zu schreiben, weil ihn dann niemand aus der Zielgruppe sehen will. Solche Selbsteinstufungen sind oft realistischer als das, was Gremien entscheiden. Im Zuge des Bürokratieabbaus müsste man mit diesem System aufhören. Viele Streamer reichen Filme ohnehin gar nicht mehr ein; sie stellen sie einfach online.
Der Musk-Effekt: Gratis-Views und steigende Verkäufe
Der Film gelangte über X und andere Wege ins Netz. Hat Ihnen das – und die Unterstützung von Elon Musk – wirtschaftlich genützt?
Illegale Kopien gab es immer. Aber wirtschaftlich war die Entscheidung richtig, denn die Verkaufszahlen gingen nach oben, nachdem Elon Musk den Film für 48 Stunden gepostet hat.
Wie groß ist der bisherige Erfolg – ist „Citizen Vigilante“ Ihr erfolgreichster Film?
In Amerika haben ungefähr eine Million Menschen den Film gekauft oder bezahlt gesehen. Im Rest der Welt ist er noch nicht regulär erschienen, nur in den USA und Kanada. Zusätzlich haben ihn mindestens 20 Millionen Menschen kostenlos gesehen.
Mein erfolgreichster Film ist er trotzdem nicht: „House of the Dead“ hat allein im Homevideo über 40 Millionen Dollar gemacht. Davon sind wir weit entfernt. Aber „Citizen Vigilante“ wird insgesamt Geld verdienen. Das ist wichtig, weil mein vorheriger Film „Run“ enorme Verluste gebracht hat. Als Produzent muss ich sehen, dass ich mein Geld wieder hereinbekomme.

Vom FSK-Streit zum Publikumsliebling
Hat Ihnen die FSK-Debatte am Ende sogar genutzt?
Ja, sie hat Aufmerksamkeit und Presse gebracht und dafür gesorgt, dass der Film im Gespräch bleibt. Ich glaube, er wird dadurch langfristig vielleicht weltweit ein Klassiker, weil er vollkommen gegen den Trend steht. Man muss nur anschauen, was in Österreich oder Deutschland von Öffentlich-Rechtlichen produziert wird: Eine Gruppenvergewaltigung durch Migranten würde da niemals im Mittelpunkt stehen. Für viele Zuschauer war der Film deshalb ein Befreiungsschlag: Endlich zeigt jemand, was wirklich abgeht.
Auf Rotten Tomatoes liegen Kritiker und Publikum bei Ihrem Film extrem auseinander: Nur 6 Prozent positive Bewertungen bei Kritikern, aber 92 beim Publikum. Worauf führen Sie diese Kluft zurück?
Da sieht man die Differenz. Die Kritiker sind woke-links und wollen diverse Filmchen oder abgehobene Major-Produktionen wie „Dune“, weil das mit ihrer Realität nichts zu tun hat. Kommt ein Film, der ihnen voll auf die Zwölf haut, denken sie: Der vertritt ja ganz andere politische Ansichten. Ich habe mich nie dem System angepasst, nie einen Agenten, Anwalt, Manager oder Publizisten gehabt.
Gleichzeitig sprechen die Zuschauer eine andere Sprache: „Far Cry“ war wieder in den Top Ten bei Amazon Prime, „Schwerter des Königs“ weltweit in den Top Fünf bei Amazon Prime, „First Shift“ 20 Wochen bei Paramount Plus in den Top Ten. Die Filme werden gefunden, dann schauen die Leute sie, dann schauen mehr Leute sie – gegen den Widerstand der Industrie. Über „Citizen Vigilante“ herrscht bei den Öffentlich-Rechtlichen Totenstille. Ich habe weder in ARD noch ZDF etwas dazu gehört und wurde auch nicht zu Lanz eingeladen.
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Kein Held, kein Rächer – sondern verstörend
Ist „Citizen Vigilante“ ein Film für oder gegen Selbstjustiz – oder über die Versuchung der Selbstjustiz?
Selbstjustiz ist das Genre dafür, wie bei „Dirty Harry“ oder „Ein Mann sieht rot“. Ich bin natürlich nicht für Selbstjustiz, nicht dafür, dass Leute herumlaufen und alle abknallen. Aber im fiktionalen Film muss man auch mal schockieren und klarmachen: So, wie es läuft, geht es nicht weiter.
Wer ist der Hauptprotagonist Michael Sanders für Sie: Held, Antiheld oder Monster?
In klassischen Rächerfilmen verliert jemand alles und schlägt zurück. In „Assault on Wall Street“ verliert die Figur nach der Finanzkrise Haus, Geld und Frau – dann bringt sie die Banker um. Bei „Citizen Vigilante“ ist Sanders anders. Er ist ein kalter Intellektueller, kein armer Kerl, mit dem man automatisch Mitleid hat. Er ist „in control“, kalkuliert alles durch und ist für mich keine klassische Identifikationsfigur. Ich finde ihn eher verstörend.
Die Zuschauer sollen sich fragen: Wollen wir wirklich in dieses andere Extrem gehen, oder kriegen wir mit demokratischen Mitteln noch die Kurve – durch einen härteren Rechtsstaat, schnellere Abschiebungen und weniger Zuwanderung?

Der Schlusssatz: Warnung oder Aufforderung?
Am Ende sagt Sanders: „Vergesst nicht: Ich tue das für euch. Bis ihr gelernt habt, es selbst zu tun.“ („Remember, I do this for you until you learn to do it for yourself.“) Kritiker wie der britische Publizist Douglas Murray – ebenfalls scharfer Kritiker der illegalen Migration – hören darin eine Aufforderung zur Selbstjustiz. Was antworten Sie?
Wir wissen doch selbst, dass Filme keine Revolutionen auslösen. In „Rampage“ bringt Bill Williamson hundertmal so viele Menschen um wie Armie Hammer (alias Michael Sanders) in „Citizen Vigilante“, und das ohne jeden Grund.
Ich habe ein Faible für nihilistische, existenzielle Stoffe und mache Sachen, die schockieren sollen – damit die Leute sich fragen: bis hierhin und nicht weiter. Auch „A Clockwork Orange“ endet ja nicht mit Happy End.
Was Sanders demokratisch formuliert meint, ist nicht: Macht es wie ich und knallt alle ab. Sondern: Werdet wieder Herr im eigenen Haus. Wer zu uns kommt, muss sich anpassen, arbeiten und Steuern zahlen. Die Religion muss deshalb niemand ändern; ich habe nichts gegen Muslime. Aber eine aggressive Form der Einwanderung, die die Straße beherrscht und Machtdemonstrationen ausübt, geht nicht. Wer nichts Positives zur Gesellschaft beiträgt, muss wieder gehen. Das ist logischer Menschenverstand und hat mit Rechtsradikalität nichts zu tun – nur komplette Vollidioten würden das anders sehen.

Filmförderung als vorgelagerte Zensur
Ist die Filmförderung noch wirksamer als die FSK, weil bestimmte Filme gar nicht erst entstehen?
Ja. Auch die kulturelle Filmförderung muss abgeschafft werden. Alles, wo Jurys entscheiden, was gedreht wird, ist aus meiner Sicht total korrupt. Ich habe sieben Jahre für die öffentlich-rechtliche Tochterfirma Taunusfilm gearbeitet und gesehen, wie Aufträge zwischen Fernsehen, Produktionsfirmen und Fördergremien vergeben werden.
Besser wäre ein Modell wie in Kanada: Dort bekommt man auf die Lohnkosten einen Refund, egal welchen Film man dreht. Dann kann ich drehen, was ich will. Der Deutsche Filmförderfonds (DFFF) in Deutschland hat zwar etwas Ähnliches, aber wieder mit Jury. Bei „Citizen Vigilante“ würden sie sagen: Den Film fördern wir nicht.
In Deutschland hängen fast alle am Tropf der Förderung und der Fernsehsender: von Fatih Akin bis zu Constantin, UFA oder Bavaria. Ohne TV-Deal plus zwei, drei Millionen Förderung passiert kaum etwas. Ich will einmal jemanden sehen, der wie ich einen Film komplett selbst finanziert.
In US-Filmen kann auch einmal der US-Präsident oder CIA-Chef der Bösewicht sein. Ließe sich bei uns mit öffentlichen Mitteln ein Film finanzieren, in dem der Bundeskanzler oder die EU-Kommissionspräsidentin der Bösewicht ist?
In Deutschland? Nein. Dabei gäbe es dafür auf jeden Fall Bedarf. Über die deutsche Bundesregierung kann man eigentlich nur eine Satire drehen, weil sie sich ohnehin täglich lächerlich macht – etwa wie die englische Puppenserie mit Margaret Thatcher oder wie mein Film „Postal“, in dem Bush und Bin Laden beste Buddies sind. Aber auch Humor geht in Deutschland nicht. Macht man sich richtig über alles lustig, flippen alle aus und sagen, das sei nicht korrekt. Sobald Witze mehr in die Magengegend treffen, verstehen die Leute keinen Spaß mehr.

Alles selbst finanziert
Wie finanzieren Sie Ihre Filme?
In den letzten Jahren alles selbst, aus der eigenen Tasche.
Sie werden seit Jahren als Trash-Regisseur dargestellt. Deutsche Medien – allerdings nur die – bezeichnen Sie regelmäßig als „schlechtesten Regisseur aller Zeiten“. Wie reagieren Sie darauf?
Das ist doch absurd. Komisch, dass ich einfach zwei, drei Millionen Euro nehmen und meinen eigenen Film drehen kann, wenn ich angeblich nur Flops hatte. Die 40 Top-Hollywoodstars, mit denen ich gearbeitet habe, haben natürlich alle mitgespielt, obwohl sie wussten, dass ich der angeblich schlechteste Regisseur aller Zeiten bin.
Das wiederholt man, weil man mich nicht leiden kann. Aber es nützt nichts. Ich habe zehnmal teurere und technisch bessere Filme gemacht als viele andere hier. Wenn ich ein Trash-Regisseur bin, was sind dann Leute, die für zwei, drei Millionen deutsche Filme drehen? C- oder D-Produzenten. „Darfur“, „Auschwitz“, „Rampage“ oder „Assault on Wall Street“ sind zehnmal besser als vieles, was in Deutschland in den letzten 20 Jahren gedreht wurde.
In den USA gab es mal eine Umfrage zu den bekanntesten Deutschen: Heidi Klum Platz eins, ich Platz zwei. Am Anfang habe ich mich noch gerechtfertigt, mittlerweile sage ich nur: Freunde, ihr seid Würstchen, es interessiert mich nicht mehr.
Deutschland als „Falling Down“-Stoff
Sie sehen Deutschland in einem Ihrer Artikel auf Titanic-Kurs, der noch böse Überraschungen für viele bereithalten wird. Wäre das heutige Deutschland Stoff für einen neuen „Falling Down“-Film, in dem ebenfalls ein Bürger, dem alles gegen den Strich geht, ausrastet?
„Falling Down“ fand ich gerade am Anfang großartig. Man war auf der Seite von Michael Douglas, bis sie ihn leider zum Psycho gemacht haben. Absolut, so einen Stoff sehe ich.
Schon bei der Ampel-Koalition dachte ich: Was für eine Katastrophe. Seit die neue Regierung da ist, kann ich es gar nicht mehr ernst nehmen. Die haben nicht erkannt, dass sich der normale Wähler emotional komplett verabschiedet hat. Ich kenne in meinem Freundeskreis, links wie rechts, niemanden, der sich noch für diese Regierung interessiert. Wenn eine Rentenkommission die ganze Nacht tagt und am Ende geht es um null Komma zwei Prozent, interessiert das keinen, weil wir insgesamt die falsche Politik machen und Deutschland versenken.
Seit zehn Jahren machen wir in nichts die richtige Politik: nicht bei Migration, nicht beim Ukraine-Krieg, nicht bei der Industrie. Wir versuchen die Welt auf unsere Kosten zu retten und versenken uns dabei selbst. Die Politiker haben nichts begriffen. Wir haben nur deshalb Wachstum, weil wir ein Billionen-Sondervermögen geschaffen haben – und darüber wird hinweggetäuscht, dass wir angesichts von Jobabbau und Abwanderung ins Nirvana laufen.
Viele Zuschauer scheinen die Entfremdung vom Establishment zu spüren. Ist das für jemanden wie Sie eine Chance?
Natürlich. Allerdings muss ich sagen: Ich kenne viele, die nur öffentlich-rechtliches Fernsehen schauen und von Migrationskriminalität nichts mitbekommen haben. Wer sich einseitig informiert, wird sagen, mein Film habe mit der Realität nichts zu tun – dafür kann ich nichts. Diese Leute ändern sich oft erst, wenn sie selbst betroffen sind.
Ich kenne Beispiele: Der eine kannte einen Asylanten, der als Fußballtrainer super war, für ihn war Migration deshalb kein Thema. Die andere kannte jemanden, der in Düsseldorf gut arbeitet, für sie war Migration ein voller Erfolg. Es ist traurig, dass man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht.
Fortsetzung – aber eher in den USA
Planen Sie eine Fortsetzung von „Citizen Vigilante“?
Das werden wir sehen. Vielleicht machen wir eine, aber sie müsste Sinn ergeben. Man kann nicht genau dasselbe noch einmal machen. Wenn, dann eher in den USA, wo andere Probleme im Vordergrund stehen als Massenvergewaltigungen durch Migranten aus islamistischen Ländern.
Wir sind in einer Situation, in der immer mehr Menschen merken, was passiert, weil es ihr Portemonnaie betrifft – „it’s the economy, stupid“. Für die AfD läuft es deshalb so gut, weil die anderen Parteien alles falsch machen. Viele hatten sich von Merz eine rechtskonservative Politik wie unter Helmut Kohl gewünscht; umgesetzt hat er davon nichts. Ich kenne viele, die Merz gewählt haben und heute sagen: „Das kannst du jetzt vergessen, Feierabend.“ Das haben sie sich selbst zuzuschreiben.
Könnten Sie sich ein neues „Scarface“ vorstellen – nicht mit einem kubanischen Exilgangster wie bei Al Pacino, sondern mit einem syrischen, afghanischen oder tschetschenischen Aufsteiger in Europa?
Also Gang-Kriminalität: ja, klar. Natürlich könnte man etwas über Clans machen. „4 Blocks“ war gut, aber danach ist in dieser Gewichtsklasse nichts mehr gekommen. Ich mache allerdings keine Filme mehr in Deutschland. Für mich ist Deutschland kein Markt; meine Filme werden dort sogar verboten. Ich orientiere mich an Amerika. Von dort kommen 70 bis 80 Prozent meiner Erlöse. Der Rest der Welt ist am Ende nicht kriegsentscheidend.

Die Amerikaner sagen, wie es ist
„Citizen Vigilante“ spielt in Europa, hat aber offenbar gerade Amerikaner interessiert. Woran liegt das?
Weil die Amerikaner Europa die ganze Zeit warnen. J. D. Vance bei der Sicherheitskonferenz zum Beispiel, oder Marco Rubio ebenso in München. Die haben den Deutschen die Leviten gelesen und hatten recht. Das Gute an den Amerikanern ist: Man redet dort nicht so sehr um den heißen Brei herum. Bei uns scheißen sich alle in die Hose, wenn ihnen jemand die Wahrheit sagt, anstatt zu sagen: Da ist leider etwas dran, wir müssen reagieren.
Warum spalten sich die Amerikaner von Deutschland ab? Weil sie keine Lust mehr haben, mit dieser Wischiwaschi-Politik zu arbeiten. Ich habe für mich immer definiert: Gutes Verhalten ist, was anderen nützt und einem selbst. Was anderen nützt, aber einem selbst schadet, ist katastrophales Verhalten.
Zur Person
Uwe Boll, Jahrgang 1965, ist deutscher Regisseur, Produzent und Drehbuchautor. Er studierte unter anderem Betriebswirtschaft und Literaturwissenschaft in Köln und promovierte 1994 an der Universität Siegen. International bekannt wurde Boll durch Genre- und Videospielverfilmungen wie „House of the Dead“, „BloodRayne“, „Far Cry“ und „Schwerter des Königs“. Seine Filme brachten ihm massive Kritik, aber auch eine treue Fangemeinde ein. Er lebt und arbeitet zwischen Mainz und Vancouver und finanziert seine Produktionen nach eigenen Angaben in der Zwischenzeit überwiegend selbst.

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