Crew isst geschenkte Gummibärchen – dann beginnt der Horrortrip
Ein „nettes“ Dankeschön wurde zum Albtraum: Nach einem Flug von Heathrow nach Los Angeles verteilte ein Passagier Gummibärchen an die Crew. Später stellte sich heraus: Die Süßigkeiten waren mit THC versetzt – drei Crew-Mitglieder mussten ins Spital.
Was als freundliche Geste begann, endete für mehrere Flugbegleiter im Krankenhaus: Nach der Landung eines British-Airways-Fluges von Heathrow nach Los Angeles verteilte ein „dankbarer“ Passagier Gummibärchen an die Crew.
Zum Glück wurden die Süßigkeiten erst nach der Ankunft gegessen. Denn das Flugpersonal war nach der Landung nicht mehr im Einsatz, sondern auf dem Weg ins Hotel. Im Bus griffen die übermüdeten Crewmitglieder dann zuhauf zu.
Als die Gruppe beim Hotel ankam, war an Erholung nicht mehr zu denken: Drei Crew-Mitglieder mussten ins Spital gebracht werden. Später stellte sich heraus, warum: Die Gummibärchen waren mit 300 Milligramm Cannabis (THC) versehen.
Ein Augenzeuge schildert die dramatische Szene: „Sie fühlten sich völlig ausser Kontrolle und gerieten in Panik und Angst“, heißt es. Und weiter: „Als die Gruppe das Hotel erreichte, litten die drei unter außerkörperlichen Erfahrungen.“
Airline zieht Konsequenzen – ganze Crew beurlaubt
Bei British Airways schrillten danach die Alarmglocken: Entscheidungsträger beurlaubten die gesamte Crew und stellten ein neues Team zusammen, um den Rücktransport durchzuführen. Die betroffenen Besatzungsmitglieder wurden einige Tage später als Passagiere mit einem separaten Flug zurückgebracht.
Der Passagier, der die Süßigkeiten verteilt hatte, ist bislang nicht gefunden. Ermittlungen, um ihn ausfindig zu machen, laufen.
Ein Flight Attendant betont: „Es ist ein Glücksfall, dass die Gummibärchen in diesem Fall erst nach der Ankunft unter der Besatzung verteilt wurden“, so der Flugbegleiter gegenüber der Sun.
Ein Geschenk mit fatalem Inhalt – und ein Vorfall, der nur deshalb nicht noch schlimmer endete, weil die Crew die THC-Bärchen erst nach der Landung aß. Drei im Spital, eine ganze Crew aus dem Verkehr gezogen – und ein Passagier, nach dem jetzt gesucht wird.
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