Wie Focus Online berichtete, inszeniert Carolin Kebekus die aktuelle Ausgabe ihrer ARD-Show als Zeitreise durch Vergangenheit und Zukunft. Los geht es im Herbst 2026: Dort erklärt ihr ein KI-Double, die Sendung sei Anfang 2026 abgesetzt und durch eine „KI-Kebekus-Show“ ersetzt worden. Danach springt Kebekus quer durch die Jahrhunderte – ins Jahr 1956 (Wehrpflicht, Warnung vor Erderwärmung), nach 1626, wo sie als „Hexe“ auf dem Scheiterhaufen landet, und ins Jahr 2033, wo sie in einer Verfolgungsszene als „linksgrün versiffte Hexe“ beschimpft wird. Dazu setzt sie eine spitze Pointe: „Das mit der Brandmauer hat dann wohl nicht so gut geklappt, oder?“.

Weitere Stationen führen ins späte Rokoko (Schönheitsideale) und bis ins Jahr 3026, wo Kebekus als letzter Mensch auf der Erde ein dystopisches Zukunftsbild erlebt.

Der Schlussgag mit Sprengkraft: „Jesus Christus“ als Talkgast

Am Ende legt Kebekus noch einmal nach: Sie reist ins Jahr 33 und trifft dort auf „Jesus Christus“. Gespielt wird er vom Comedian Helge Mark (31). In der Inszenierung tritt Jesus als „progressiver“ Sohn Gottes auf: Er führt eine Beziehung mit einem Mann, spricht sich für Feminismus aus und bewertet Verhütung, Scheidung und Abtreibung nicht als Sünde. Als Begründung fällt der Satz: „Wir sind alle Menschen, oder?“.

Heftige Reaktionen in sozialen Medien

In den sozialen Medien folgt prompt Kritik. Unter dem Beitrag zur Sendung reichen die Kommentare von Ärger über die ÖRR-Gebühren „Für so einen Schrott muss man gezwungenermaßen zahlen 🤦🏼‍♂️“ bis zu Vorwürfen, religiöse Gefühle zu verletzen – und zur Kritik an einer angeblichen Einseitigkeit „Wieso beleidigt ihr eigentlich immer das Christentum und nie den Islam? Traut ihr euch nicht?“