Dramatische Minuten im Flugzeug: WLAN-Name ruft Kampfjets auf den Plan
Ein vermeintlich harmloser Handy-Scherz hat auf einem Wizz-Air-Flug von London nach Tel Aviv für dramatische Szenen gesorgt. Kurz nach dem Start entdeckte ein Passagier beim Versuch, sich ins Bord-WLAN einzuloggen, einen Hotspot-Namen mit dem arabischen Wort für „Terrorist“. Die Entdeckung verbreitete sich rasch – und löste an Bord spürbare Unruhe aus.
Die Crew reagierte umgehend und informierte den Zielflughafen Ben Gurion. Die Sicherheitsbehörden nahmen den Vorfall ernst: Über dem Mittelmeer stiegen Kampfflugzeuge auf, um den Airbus vorsorglich zu begleiten. Nach der Landung erwartete die Maschine ein Großaufgebot an Polizei- und Sicherheitskräften. Dutzende Beamte kontrollierten die Fluggäste und ihr Gepäck. Erst danach stellte sich heraus: Es handelte sich um einen Fehlalarm, berichtet das Medium Blick.
Strafzahlung für Eltern im Raum
Auslöser war laut Behörden ein minderjähriger Passagier, der kurz vor dem Abflug den WLAN-Namen auf dem Smartphone seiner Eltern geändert hatte. Aus dem schlechten Scherz wurde binnen Minuten ein internationaler Sicherheitseinsatz.
Wizz Air bestätigte, dass der Flug sicher gelandet sei und niemand verletzt wurde. Dennoch könnte der Vorfall ein finanzielles Nachspiel haben. Laut Medienberichten prüfen die Behörden, ob die Eltern für die Kosten des Militäreinsatzes zur Verantwortung gezogen werden können.
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