Ekel-Attacken in der U-Bahn: Rumäne (29) vor Gericht
Der Donnerstag bringt einen der verstörendsten Fälle der aktuellen Prozessserie vor Gericht. Ein 29-jähriger Rumäne muss sich wegen zahlreicher Ekel-Angriffe auf Frauen verantworten. Die Vorwürfe betreffen eine Serie von Taten, die sich vor allem im U-Bahn-Bereich abgespielt haben sollen.
Eine U-Bahn-Garnitur der Wiener Linien (U6), aufgenommen am Dienstag, 19. August 2025.APA/HANS KLAUS TECHT
Die Anklage geht von mehr als einem Dutzend Fällen aus. Tatorte waren vor allem U-Bahn-Stationen der Linien U4 und U6. Dort soll der Beschuldigte Frauen gezielt attackiert haben. Die Taten sollen sich im Frühling und Sommer 2025 ereignet haben
Grausige Gemische aus Bechern
Besonders schockierend sind die Details der Vorwürfe:
Der Mann soll den Opfern grausige Gemische über den Körper geschüttet haben. Genannt werden Kot, Urin und Sperma. Teilweise sollen die Substanzen aus einem Baustellenbecken gestammt haben.
In manchen Fällen sollen die Becher nicht nur Körperflüssigkeiten enthalten haben. Beschrieben werden auch Spritzer von Tee, Wärmer sowie Zigarettenstummel, die sich in den Gefäßen befanden.
Psychische Erkrankung im Fokus
Wie die Kronenzeitung berichtete, handelt es sich beim Angeklagten um einen Mann, der an schwerwiegenden psychischen Störungen leiden soll. Dieser Umstand spielt im Verfahren eine zentrale Rolle – nicht als Entlastung der Taten, sondern bei der Frage nach den rechtlichen Konsequenzen.
Die Staatsanwaltschaft stuft den Beschuldigten als gefährlich ein. Aufgrund dieser Einschätzung steht nicht eine klassische Haftstrafe im Vordergrund, sondern eine mögliche Einweisung in ein forensisch-therapeutisches Zentrum.
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