Epstein-Akten: Brisante E-Mail deutet auf geheimes Kind hin
Eine neu veröffentlichte E-Mail sorgt für neue Brisanz im Fall Jeffrey Epstein. Darin gratuliert Sarah Ferguson dem verurteilten Sexualstraftäter zu einem angeblichen Sohn – und das Jahre nach seiner Verurteilung.
Der Fall Jeffrey Epstein erschüttert auch Jahre nach dessen Tod die Öffentlichkeit. Nun ist ein neues, brisantes Detail aufgetaucht: In einer E-Mail aus dem Jahr 2011 schreibt ausgerechnet Sarah Ferguson, die Ex-Frau von (Prinz) Andrew, von einem angeblichen Kind Epsteins. Die Nachricht stammt aus den kürzlich veröffentlichten Epstein-Akten und wirft neue Fragen zu Kontakten, Wissen und Nähe rund um den verurteilten Sexualstraftäter auf.
Brisante E-Mail aus dem Jahr 2011
In einer E-Mail vom 21. September 2011 soll Sarah Ferguson Jeffrey Epstein zu einem Kind gratuliert haben, obwohl er zu diesem Zeitpunkt bereits wegen Sex mit einer Minderjährigen verurteilt worden war. Dies wurde im Zuge der nun veröffentlichten Epstein-Akten bekannt.
„Ich weiß nicht, ob du noch auf diesem BBM bist, aber ich habe vom Herzog gehört, dass du einen kleinen Jungen bekommen hast“, schrieb Ferguson laut der E-Mail. Weiter heißt es: „Auch wenn du dich nie gemeldet hast, bin ich immer noch hier, mit Liebe, Freundschaft und Glückwünschen zu deinem kleinen Jungen. Sarah xx.“
Der Inhalt legt nahe, dass Epstein vor rund 15 Jahren Vater geworden sein könnte – ein Umstand, der bislang nicht öffentlich bekannt war.
„Ich wusste nicht, dass du Vater wirst“
In einer weiteren Nachricht soll Ferguson geschrieben haben, Epstein sei verschwunden gewesen und sie habe nicht gewusst, dass er bald Vater werden würde. Weitere Details zu dem angeblichen Kind oder dessen Mutter sind dem Material nicht zu entnehmen.
Bekannt ist lediglich, dass Epsteins letzte bekannte Freundin Karyna Shuliak war. Laut Berichten wollte er ihr seine Privatinsel, 50 Millionen Dollar sowie sein Stadthaus in der Upper East Side hinterlassen. Er unterzeichnete sein Testament am 8. August 2019, nur zwei Tage bevor er tot in seiner Gefängniszelle in Manhattan aufgefunden wurde.
Millionen Seiten Akten veröffentlicht
Sarah Ferguson hat sich öffentlich nicht zu der E-Mail geäußert. Die Authentizität der Nachricht wird in den veröffentlichten Unterlagen dargelegt, eine Stellungnahme Fergusons liegt jedoch nicht vor.
Am Freitag veröffentlichte das US-Justizministerium mehr als drei Millionen Seiten an Dokumenten aus dem Epstein-Komplex. Die Akten bringen zahlreiche neue Details ans Licht und sorgen weltweit erneut für Aufsehen.
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