Femizid in Innsbruck: Frau getötet – Ehemann tot im Stiegenhaus gefunden
Schock in Innsbruck: Eine 37-jährige Frau ist offenbar von ihrem Ehemann mit einem Küchenmesser getötet worden. Kurz darauf wurde auch der 31-Jährige tot im Stiegenhaus eines Mehrparteienhauses gefunden. Besonders brisant: Die Frau hatte ihren Mann erst am Vortag wegen Gewalt und Drohungen angezeigt.
Ein 31-Jähriger soll in Innsbruck zuerst seine 37-jährige Ehefrau und anschließend sich selbst getötet haben. Die Leichen wurden Sonntag, 15. März 2026, im Stiegenhaus eines Mehrparteienhauses entdeckt.APA/Zeitungsfoto.at
Ein 31-Jähriger soll in Innsbruck zuerst seine 37-jährige Ehefrau und anschließend sich selbst getötet haben. Die Leichen wurden Sonntagvormittag im Stiegenhaus eines Mehrparteienhauses entdeckt, berichtete die Polizei am Nachmittag. Der Mann soll ersten Erkenntnissen zufolge seine Frau mit einem Küchenmesser erstochen und Suizid verübt haben. Erst am Vortag hatte die Frau Anzeige gegen ihren Mann erstattet, da er sie zuletzt öfter geschlagen und bedroht haben soll.
Der Türke bestritt die Taten jedoch vehement, hieß es. Es wurde ein Betretungs- und Annäherungsverbot gegen ihn ausgesprochen. Dies dürfte jedoch keine Wirkung gezeigt haben. Die Ermittler gingen davon aus, dass der Mann zur Wohnung zurückgekehrt und die Tür gewaltsam geöffnet haben soll. Aufgrund der Situation, wie die Leichen aufgefunden worden waren, dürfte die Österreicherin versucht haben zu flüchten.
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