Nach den starken Schneefällen Ende der Woche waren am Sonntag noch immer mehrere hundert Haushalte in der Südweststeiermark ohne Strom. Allerdings rechnete man damit, dass die Stromversorgung bis auf wenige Ausnahmen in den kommenden Stunden wiederhergestellt werden könne, hieß es auf APA-Anfrage von der Energie Steiermark. Am Sonntagvormittag waren noch 25 Trafostationen außer Betrieb, zum Höhepunkt der Schadensereignisse waren es rund 1.100.

Nachdem sich das Wetter gebessert hatte und die Schadstellen erreichbar waren, wurden die Reparaturarbeiten “mit Hochdruck” fortgesetzt. Seit Samstagfrüh hatten die steirischen Feuerwehren mit 324 überdurchschnittlich viele Einsätze verzeichnet. Hauptaufgaben waren das Entfernen von umgestürzten Bäumen, die Absicherung von herabhängenden Strom- und Telefonleitungen sowie Pkw- und Lkw-Bergungen.

Situation im Burgenland besser

Die Stromversorgung im Burgenland war mittlerweile wiederhergestellt, alle Trafostationen sind wieder am Netz. Wie die Burgenland Energie mitteilte, konnte der durch den jüngsten Wintereinbruch verursachte Reparatureinsatz beendet werden. Entspannt hat sich die Situation auch auf den Straßen. Einige Verbindungen dürften aber auch am Sonntag noch gesperrt bleiben. Im Burgenland waren zahlreiche Stromleitungen vor allem im Süden von umgestürzten Bäumen beschädigt worden.

Tausende Haushalte waren ohne Strom. Inzwischen seien alle wieder am Stromnetz, wurde verkündet.

"Historisches Unwetterereignis"

Es können nur mehr in vereinzelten Fällen, wo die direkte Zuleitung vom Trafo zum Haus durch das Unwetter beschädigt wurde, Stromunterbrechungen vorkommen. Dort wird noch gearbeitet. Die betroffenen Haushalte sollen laut Burgenland Energie morgen wieder voll mit dem Netz verbunden sein.

“Der starke Schneefall am Freitag, war ein historisches Unwetterereignis, das zu massiven Zerstörungen unserer burgenländischen Stromnetze geführt hat”, hob Stephan Sharma, der Vorstandsvorsitzende der Burgenland Energie, hervor. Man sei im Dauereinsatz gestanden und habe die Versorgung wiederhergestellt. Insgesamt 200 Trafostationen seien wieder an das Netz angebunden worden.

Einige Straßen noch gesperrt

Menschen, die mit dem Auto im Burgenland unterwegs sind, müssen hingegen noch mit vereinzelten Behinderungen rechnen. Einige wenige Verbindungen sind noch gesperrt, wie das Medienservice des Landes mitteilte. Spätestens am Montag sollen aber auch diese Straßen wieder passierbar sein.