Frankreich unter Wasser: Rot-Alarm nach Sturm „Nils“
Nach dem Sturm „Nils“ mussten örtlich hunderte Menschen vorsichtshalber ihre Häuser verlassen. Gleichzeitig fielen zeitweise Hunderttausende Haushalte ohne Strom aus. Der Warndienst meldet in mehreren Regionen eine gefährliche Hochwasserlage.
Nach heftigem Sturm und starken Regenfällen gibt es in Teilen von Frankreich Hochwasser. Für zwei Départements im Südwesten des Landes gilt die höchste Unwetterwarnstufe Rot, in 13 weiteren gilt wegen der Hochwassergefahr Stufe Orange. Wie der Warndienst Vigicrues am Samstag mitteilte, werden in den betroffenen Gebieten an Wasserläufen starke Übertritte erwartet oder es gebe sie schon jetzt.
Ausnahmezustand
Medienberichten zufolge wurden infolge des Sturms “Nils” örtlich hunderte Menschen vorsichtshalber aus ihren Häusern gebracht. 182.000 Haushalte waren vorübergehend ohne Strom. Bei dem Sturm waren in dieser Woche mindestens zwei Menschen in Frankreich ums Leben gekommen. Zeitweise waren fast 900.000 Haushalte vom Strom abgeschnitten.
Seit 20 Jahren habe es noch nie für so viele Abschnitte von Wasserläufen gleichzeitig Warnungen gegeben, sagte Lucie Chadourne-Facon, Chefin von Vigicrues, dem Sender France Info. Sowohl das geografische Ausmaß als auch die Dauer des Hochwassers seien außergewöhnlich.
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