Der Spitzname „Gestapo-Greg“ war schnell geboren. Beim Spiegel sah man in Bovinos Outfit eine SS-Anspielung, die Süddeutsche Zeitung legte noch nach und erklärte gleich: „Die USA haben die Grenze zum Faschismus überschritten.“

Wörtlich schreibt die SZ außerdem: „Dass Greg Bovino, der bisherige Kommandeur der Grenzschützer, eine rasierte Frisur und einen wadenlangen grünen Mantel wie einst SA-Führer Ernst Röhm trägt, hilft der Unterscheidung zwischen harter Autokratie und offenem Faschismus nicht weiter.“

Bovinos Frisur, Gürtel und Mantel in der Kritik

Bovinos Frisur, sein Mantel, sein Gürtel – alles erinnere angeblich an Nazi-Größen wie Ernst Röhm. Die SZ beschreibt ihn als „Nazi-Offizier“ – dabei genügt eine schnelle Google-Recherche, um festzustellen: Der kritisierte Gürtel ist Teil der offiziellen Paradeuniform der US Border Patrol, einer Behörde, die seit 1924 waldgrün trägt. Bovino ist dort seit fast 30 Jahren Offizier.