Mitten auf dem New Yorker Times Square haben am Freitag laut Berichten mehrere hundert Demonstranten bei einer Kundgebung zum Al-Quds-Tag mit antiisraelischen und antiamerikanischen Parolen für Empörung gesorgt. Die Teilnehmer solidarisierten sich demnach offen mit der Hamas und der Hisbollah und äußerten auch Unterstützung für das iranische Regime.

Wie berichtet wird, riefen Demonstranten unter anderem: „Wir unterstützen die Hamas hier“ sowie „Tod für Amerika, Tod für Israel“. Die Hamas wird von den USA und der EU als Terrororganisation eingestuft.

Hamas gewürdigt

Auch auf Plakaten und in Reden wurde der „palästinensische und iranische Widerstand“ gefeiert. Mehrere Redner würdigten zudem frühere Anführer von Hamas und Hisbollah als „Märtyrer“. Laut Apollo News wurden auch die Islamischen Revolutionsgarden in Sprechchören unterstützt.

Der Al-Quds-Tag wurde 1979 von der iranischen Führung ins Leben gerufen und wird seither weltweit von Unterstützern des Regimes begangen.

Auf der gegenüberliegenden Straßenseite versammelte sich eine kleine Gruppe pro-israelischer Gegendemonstranten. Sie riefen Parolen wie „USA“ und bezeichneten die Demonstranten als „Terroristen“ oder „gehirngewaschen“.