Am Dienstagnachmittag kam es im 23. Bezirk zu einem Stromausfall. Rund 800 Haushalte hatten seit rund 15 Uhr keinen Strom. Besonders betroffen waren Haushalte in Rodaun, im Bereich der Breitenfurter Straße sowie der Willergasse, der Elisenstraße und der Ketzergasse.

Wie MeinBezirk berichtete, wurden als Ursache „äußere Einflüsse“ genannt. Der genaue Grund für die Störung war am Nachmittag noch offen, die Suche nach dem Auslöser lief. Zwischenzeitlich war bereits rund die Hälfte der betroffenen Haushalte wieder mit Strom versorgt.

Wenn von äußeren Einflüssen die Rede ist, fällt oft die 3-B-Regel: Blitz, Bagger oder Baum. Ein Blitz wurde an diesem Tag jedoch ausgeschlossen – der Sonnenschein machte diese Variante unwahrscheinlich.

Offen blieb am Nachmittag auch, wann der Schaden endgültig behoben sein würde. Ein fixer Zeitpunkt wurde nicht genannt.

Ausfälle des öffentlichen Verkehrs

Dienstagabend folgte der nächste Schreckmoment – diesmal im Zentrum Wiens. Wie die Krone berichtete, gingen im Bereich der U-Bahn-Station Stephansplatz, wo sich U1 und U3 kreuzen, plötzlich die Lichter aus. Fahrgäste beschrieben eine „gespenstische Stimmung“: „Von einer Sekunde auf die andere stand man im Dunkeln!“ Nur die Notbeleuchtung flackerte durch die Station.

Auch in anderen Teilen Wiens ereignete sich Ähnliches. Wie ein Leser dem exxpress mitteilte, standen in Margareten am Dienstagabend Straßenbahnen still. Zusätzlich fiel auch die U1 in Favoriten temporär aus.