Hier kommt jetzt der Mega-Frost!
Westösterreich steht vor einer markanten Kältewelle: Für mehrere Bundesländer gilt Warnstufe Orange. In klaren Nächten drohen bis zu minus 15 Grad.
Nach einer bitterkalten Nacht bekommt Westösterreich auch in den kommenden Tagen und Nächten eine außergewöhnliche Kältewelle zu spüren. GeoSphere Austria hat für Vorarlberg und Tirol sowie für große Teile Salzburgs und die westlichen Regionen von Kärnten und der Steiermark eine orangefarbene Wetterwarnung ausgegeben. In den übrigen Bundesländern gilt zumindest Warnstufe Gelb.
Vor allem nachts drohen gefährliche Tiefstwerte: In klaren Nächten sind in Nordtirol bis zu minus 15 Grad möglich, in höher gelegenen Tälern können die Temperaturen noch tiefer fallen. „Eine vergleichbare Wetterlage mit einem solchen Kaltluftvorstoß liegt bereits einige Jahre zurück“, sagt der Tiroler Experte Elmar Rizzoli. Auch tagsüber bleibt es eisig – selbst bei Sonnenschein erreichen die Temperaturen in den Niederungen vielfach nur minus acht bis minus fünf Grad.
Kältehotline in Tirol
Laut GeoSphere dürfte die Wetterkonstellation voraussichtlich bis 7. Jänner, gebietsweise bis 8. Jänner anhalten. Lebhafter Wind kann die gefühlte Temperatur zusätzlich drücken. Gleichzeitig wird betont, dass der genaue Temperaturverlauf von der Tiefdruckentwicklung im Süden abhängt – und damit Unsicherheiten bleiben.
In Tirol wurde eine Kälte-Hotline der Tiroler Soziale Dienste eingerichtet (Tel. 0512/21447) – für Menschen, die im Freien übernachten, und für Bürger, die Notlagen melden wollen. In Innsbruck stehen Notschlafstellen bereit. Rizzoli warnt: Bei solchen Temperaturen kann eine Nacht im Freien lebensgefährlich werden.
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