Daher könne sie keine zusätzlichen Informationen zu den Ermittlungen in der Causa rund um den 2019 in Haft verstorbenen Finanzinvestor beitragen. Clinton behauptet, Epstein nie getroffen zu haben. Im Anschluss wurde Hillary Clinton medial gefragt, weshalb Epstein-Komplizin Ghislaine Maxwell zur Hochzeit ihrer Tochter eingeladen wurde. Daraufhin antwortete Clinton mit der Begründung, Maxwell sei als “Plus-Eins” eines geladenen Gastes gekommen.

Die Befragung vor einem Untersuchungsausschuss des US-Repräsentantenhauses ist Teil einer politischen Aufarbeitung des Missbrauchs- und Sexhandelsnetzwerks Epsteins. Sie fand am Donnerstag hinter verschlossenen Türen in Chappaqua, einer Gemeinde im US-Staat New York, in der sie mit ihrem Mann, Ex-Präsident Bill Clinton lebt, statt. Anschließend beantwortete Hillary Clinton den anwesenden Medienvertretern weitere Fragen.

Bill Clinton sagt am Freitag aus

Die Clintons hatten eine Aussage zuvor monatelang verweigert. Der republikanisch geführte Ausschuss unter Vorsitz von James Comer hatte daraufhin ein Verfahren wegen Missachtung des Kongresses angestoßen, woraufhin die Clintons schließlich einer persönlichen Befragung zugestimmt hatten. Demokraten werfen Comer vor, wiederum ein politisch motiviertes Verfahren zu betreiben. Bill Clinton soll am Freitag ebenfalls hinter verschlossenen Türen aussagen.