Hunde-Attacke auf Neunjährigen in Graz – Besitzer angezeigt
Schock in Graz: Ein Hund hat einen neunjährigen Jungen auf offener Straße attackiert. Das Kind musste ins Krankenhaus gebracht werden – der Besitzer des Hundes wird angezeigt.
In Graz wurde ein neunjähriger Bub bei einer Hundeattacke verletzt und musste im Spital behandelt werden. (Symbolbild)GETTYIMAGES/Aladino Gonzalez
Was als unbeschwerter Samstagnachmittag begann, endete für einen neunjährigen Grazer im Krankenhaus. Der Junge war gemeinsam mit Freunden in der Niesenbergergasse unterwegs, um in einer Parkanlage Fußball zu spielen. Auf der anderen Straßenseite ging ein Mann mit seinem Hund spazieren. Wenige Augenblicke später eskalierte die Situation.
„Wie aus dem Nichts“ zugestürmt
„Plötzlich ist das Tier auf die Kinder losgegangen“, schildert die Mutter des Buben der Krone. „Er hatte keine Leine um, ist meinen Sohn angesprungen und hat sich in seinem Oberarm verbissen.“ Der Angriff kam offenbar völlig unerwartet. Der Hund soll nicht angeleint gewesen sein. Laut der Mutter könnte es sich um einen Pitbull oder eine ähnliche Rasse gehandelt haben.
Erst als der Besitzer und ein weiterer Mann eingriffen, konnten sie das Tier mit großer Anstrengung vom Kind herunterziehen. Passanten alarmierten umgehend die Polizei.
Polizei bestätigt Vorfall
Der Vorfall wurde seitens der Exekutive bestätigt. Ob der Hund tatsächlich nicht angeleint war, konnte allerdings nicht mehr eindeutig festgestellt werden. Auf den 31-jährigen Besitzer wartet nun eine Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung.
Glück im Unglück – aber der Schock bleibt
Der verletzte Schüler musste im Krankenhaus behandelt werden und wurde am Sonntag noch zur Beobachtung dort behalten. Die Wunden im Bereich der Schulter und des Oberarms waren nicht allzu tief und es gab keine schweren Verletzungen.
Trotzdem sitzt der Schreck tief. „Er hat wirklich panische Angst gehabt“, sagt die Mutter. Sie sei erleichtert, dass der Hund nicht am Hals oder Kopf zugebissen habe.
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