„Ich wollte wen umbringen“ – 14-Jährige mit Schock-Aussage nach Friedhof-Bluttat
Am Montagnachmittag wurde der Baumgartner Friedhof in Penzing zum Tatort eines Verbrechens, das Bestürzung auslöst. Eine 14-Jährige soll eine 64-jährige Frau mit einem Taschenmesser getötet haben. Das Opfer wurde „mit zahlreichen Stich- und Schnittverletzungen leblos neben einem Grab gefunden“. Jetzt werden mehr Details bekannt.
Kurz nach dem Fund nahmen Beamte in unmittelbarer Nähe ein dunkelhaariges Mädchen fest. Sie hatte „extrem viel Blut an den Händen“.
Zeitgleich gingen bei der Polizei Hinweise auf ein Snapchat-Video ein, das die Bluttat zeigen soll. Wenig später erfolgte die Festnahme nahe dem Friedhof.
Damit stand rasch eine Tatverdächtige im Fokus der Ermittlungen.
Geständnis im Verhör
Wie Heute berichtete, soll die 14-Jährige die Attacke im Kripoverhör eingeräumt haben. Zu Protokoll gegeben worden sei: „Ja, ich habe sie angegriffen mit dem Messer.“
Zur Begründung habe sie angegeben, sie wisse nicht genau, warum sie gehandelt habe. Beschrieben werden starke Wut und ein innerer Drang, Aggressionen und Gewalt auszuüben.
Zugleich soll sie gesagt haben: „Ich wollte wen umbringen.“ Zudem ist von „purer Lust am Töten“ die Rede.
Ermittlungen laufen – viele Fragen offen
Das Landeskriminalamt Wien ermittelt auf Hochtouren. „Derzeit viele Fragen nach dem zugrundeliegenden Warum“ sind offen.
Auch die MA 11 äußerte sich bereits zu dem Fall. Details dazu werden nicht genannt.
Ein toxikologisches und ein psychiatrisches Gutachten stehen noch aus. Außerdem findet „die Obduktion der Leiche noch am Dienstag statt“.
Für die 14-Jährige gilt die Unschuldsvermutung.
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