Sie ist ein Wiener Unikat — und sie nimmt sich „(…) auch selber nicht so wichtig. Ich bin auch kein Fan von mir.” Jazz Gitti, mit bürgerlichem Namen Martha Margit Butbul, war zu Gast im exxpress-Studio. Sie geht noch einmal auf Tour — auf ihre Abschlussrunde durch Österreich. „Das haben wir ausgemacht und das wird auch so sein”, sagt sie über ihren Lebensgefährten Roman, der seit 27 Jahren ihr Management macht. Verheiratet sind die beiden nicht — Gitti nennt es liebevoll ihr „unanständiges Verhältnis”.

Sehen Sie hier das ganze Interview mit Jazz Gitti:

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Vom dicken Kind am Mexikoplatz zur Kult-Gastronomin

Jazz Gitti erzählt von ihrer Kindheit im zweiten Bezirk, wo am Mexikoplatz „noch das Faustrecht gegangen” ist, von zehn Jahren in Israel und von ihren legendären Wiener Clubs, in denen sie nie einen Türsteher brauchte: „Ich habe das alles selbst geregelt.”

Eine klare Haltung hat sie, wenn es um den Umgang miteinander geht. Egal ob „Sandler oder Generaldirektor”, für Jazz Gitti zählt nur eines: „Der Mensch zählt.” In ihren Lokalen, betont sie, sei nie jemand diskriminiert worden.

Für die junge Generation hat die 80-Jährige einen Tipp parat: „Das Hirn benutzen“.
Für die junge Generation hat die 80-Jährige einen Tipp parat: „Das Hirn benutzen“.

Was Menschen erfolgreich macht — und was sie der Jugend mitgibt

Ihre Antwort auf die Frage nach dem Erfolgsrezept ist typisch Gitti: „Glück” — und „es wollen und fleißig sein”. Der jüngeren Generation gibt sie nur einen Rat mit auf den Weg: „Das Hirn benutzen.”

Wie es war, fünf Minuten vor dem Auftritt vor lauter Lampenfieber „leichenblass” zu werden — und welcher Satz eines Musikerkollegen sie auf die Bühne gerettet hat — das müssen Sie sich selbst ansehen.