In seinem Buch beleuchtet Reichel zahlreiche Missbrauchsfälle aus Politik, Kultur und Gesellschaft und sieht darin wiederkehrende Muster: viele Opfer, kaum Täter, verschwundene Spuren und auffällige Zurückhaltung von Behörden und Medien. Anhand bekannter Beispiele – von Missständen in Heimen des roten Wien über die bis heute umstrittene Rolle Otto Mühls bis hin zu offenen Fragen in prominenten Kriminalfällen – zeichnet Reichel das Bild eines Systems, in dem Aufklärung immer wieder verhindert worden sei. „Ermittlungspannen“, politische Interventionen und mangelndes Interesse hätten dazu beigetragen, dass mögliche Netzwerke nie vollständig offengelegt wurden.

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„Das Netzwerk der Kinderschänder“ richtet sich an Leser, die hinter die offiziellen Narrative blicken und sich kritisch mit verdrängten Kapiteln der jüngeren Geschichte auseinandersetzen wollen. Das Buch ist ab sofort im exxpress-Shop verfügbar.