Känguru statt Schnitzel: Mensa-Menü sorgt für Wirbel
Ein ungewohntes Gericht hat an einer Mensa für Gesprächsstoff gesorgt: In der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, der drittgrößten Uni Bayerns, stand plötzlich Kängurufleisch mit Basmati-Reis auf dem Speiseplan, wie die Krone unter Berufung auf den Münchner Merkur schreibt.
Einige Studierende trauten ihren Augen kaum – und fragten vorsichtshalber nach, ob da tatsächlich Känguru auf dem Teller liege. Die Antwort: ja. Und offenbar kam das Gericht überraschend gut an.
Wie die Universität erklärt, war die Aktion eher ein Zufallsprodukt. Ein Großhändler habe das Fleisch kurzfristig angeboten, nachdem ein anderer Kunde abgesprungen war. Hätte die Mensa nicht zugeschlagen, wäre das Fleisch wohl entsorgt worden. Statt Lebensmittel zu vernichten, entschied man sich für den ungewöhnlichen Menüpunkt – und löste damit eine hitzige Debatte im Netz aus.
Kängurufleisch in Australien beliebt
Was viele nicht wissen: In Australien ist Kängurufleisch ein ganz normales Lebensmittel. Es gilt als mager, eiweißreich und vergleichsweise nachhaltig, da Kängurus weniger Methan verursachen als Rinder. Der Abschuss ist streng reguliert und erfolgt ausschließlich im Rahmen staatlicher Quoten durch lizenzierte Jäger.
Kommentare