Vor der Nordküste von Teneriffa sind mehrere Portugiesische Galeeren gesichtet worden. Die Meerestiere sehen aus wie verschrumpelte Luftballons, doch ihre Tentakel können mehrere Meter lang werden – eine Berührung ist extrem schmerzhaft.

Das Rathaus von Garachico warnte in sozialen Medien, dass mehrere Exemplare im Gemeindegebiet entdeckt worden seien. Strandbesucher und Badegäste sollten „äußerst vorsichtig“ sein und vorübergehend auf das Schwimmen verzichten.

Auch die beliebte Playa de la Teresitas im Gemeindegebiet von Santa Cruz de Tenerife ist betroffen. Dort wurden Überwachungsmaßnahmen aktiviert. Wegen der Wellenbrecher gibt es weniger Strömung – die Seeblasen bleiben dadurch länger in Küstennähe.

Erste Verletzung gemeldet

Laut lokalen Medien hatte am Strand von Teresitas bereits eine Person Kontakt mit einer Portugiesischen Galeere. Der Badegast wurde verletzt und ins Krankenhaus gebracht, wo er wegen starker Schmerzen behandelt wurde.

Die Tentakel der Tiere können für bleibende Narben sorgen. Bei Allergikern besteht im schlimmsten Fall sogar Lebensgefahr.

Behörden beobachten Lage

Die Behörden überwachen die Situation und wollen die betroffenen Strände wieder freigeben, sobald die Portugiesischen Galeeren weitergezogen sind.

Bis dahin gilt: Abstand halten – auch wenn die blauen Blasen im Wasser auf den ersten Blick harmlos wirken.