So gebe es bei Diabetesmedikamenten Lieferschwierigkeiten sowie Einschränkungen durch wochenweise Kontingentierungen vieler Hersteller. Auch antibiotische Augentropfen “weisen nach wie vor zahlreiche Ausfälle auf”, hieß es. Die Wiener Ärztekammer bemängelt zudem das Fehlen des Gürtelrose-Impfstoffs. Das Gesundheitsministerium beruhigt jedoch.

Die Lage bei Psychopharmaka bleibe “unter Beobachtung”, teilte Phago in einer Aussendung mit. Dagegen seien erfreulicherweise beim Wirkstoff Bupropion, der zur Behandlung von Depressionen und zur Raucherentwöhnung verschrieben wird, aktuell alle Stärken beim Vollgroßhandel auf Lager. “Die Arzneimittelversorgung wird maßgeblich auf Vollgroßhandelsebene sichtbar. Unsere Aufgabe ist es, Entwicklungen frühzeitig einzuordnen und faktenbasiert zu handeln”, erläuterte Phago-Vorstand Bernd Grabner.

Kein Gürtelrose-Impfstoff

Seit 1. November 2025 ist die Impfung gegen Gürtelrose (Herpes Zoster) für Personen ab 60 Jahren und weitere Risikogruppen kostenlos. Doch der Impfstoff “ist erneut nicht verfügbar”, betonte die Wiener Ärztekammer in einer eigenen Aussendung.