Ein BBC-Bericht erschüttert Großbritannien: Kriminelle Gangs in London zwingen gezielt Mädchen ab 13 Jahren in Zwangsprostitution und Drogenhandel. Die Jugendlichen werden mit Alkohol, Drogen und Schuldenfallen abhängig gemacht und dann als Sexsklavinnen missbraucht oder zu Waffenhandel und Diebstählen gezwungen.

Die BBC interviewte wochenlang Dutzende Betroffene, Ermittler und Sozialarbeiter, inklusive fünf Überlebender. Besonders gefährdet sind Mädchen aus zerstörten Familien mit Armut, Missbrauch oder Drogenhintergrund.

„Mädchen sind unterste Stufe“: Met-Polizist packt aus

Der Detective Sergeant John Knox (Lambeth/Southwark) warnt: „Mädchen in Banden können Sex nicht ablehnen. Sie stehen ganz unten auf der Leiter und müssen gehorchen – dazu gehört auch Sex.“ Er bekräftigt: „Ein Mädchen, das nicht nein sagen kann, wird vergewaltigt – so sehen wir das.“

In seinem Bezirk gibt es mindestens 60 Opfer im Alter zwischen 13 und 15 Jahren. Sozialarbeiter bestätigen, dass es sich um die perfekte Zielgruppe für Bandenmanipulation handelt.

London: Eine BBC-Reportage enthüllt das verborgenen Grauen in der Millionenstadt.GETTYIMAGES/Karl Hendon

Opferstimmen: „1o bis 15 Männer pro Nacht.“

„Milly“ (15) berichtet: „Jede Nacht an zehn bis fünfzehn Männer weitergereicht. Sie gaben mir Alkohol und Drogen, dann wachte ich mit einem von ihnen im Bett auf, manchmal waren es auch drei. Die südasiatischen Täter (Pakistan/Indien) verhöhnten mich: ‚Oh, du bist ein nettes, junges, weißes Mädchen.‘“

„Ruth“ sagt: „Sie wollten nur Sex. Sie überschütteten mich mit Geschenken, damit ich mich begehrt fühlte. Südasiatische Männer nutzten meine Lage aus – das passiert in London, schaut hin!“

Multiethnisches Grauen?

Im Norden Englands (Rotherham) hatten Regierungsberichte tatsächlich „unverhältnismäßig viele Südasiaten“ unter den Tätern festgestellt. In London agieren laut BBC Banden unterschiedlicher Ethnien, inklusive Weißer, eine genaue Auswertung fehle. Deputy Commissioner Kevin Southworth unterstreicht: „Keine Gruppe ist überproportional vertreten – typisch multikulti-London.“ Anwalt Alan Collins mahnt: „Ethnische Daten fehlen auf nationaler Ebene.“

2025 leugnete Bürgermeister Sadiq Khan noch den systematischen Handel mit minderjährigen Mädchen in London. Das tut er heute nicht mehr.IMAGO/IMAGO / Avalon.red

Wende von Bürgermeister Khan: erst leugnen, nun Kampf

Eine Kehrtwende vom Leugnen zum Kampf vollzog Londons Bürgermeister Sadiq Khan. Noch 2025 erklärte er: „Es gibt keine Grooming-Gangs in London.“ Heute unterstreicht sein Sprecher: „Wir müssen jede Kindesausbeutung bekämpfen!“

Die Met Police verzeichnet jährlich 2.000 Fälle, 1.200 Ermittlungen müssen neu aufgerollt werden – sie haben höchste Priorität und werden mit massiven Ressourcen ausgestattet.