Mit dem mobilen Transportroboter „Rolliver“ kommt in Tirol erstmals ein Versorgungsroboter dieser Art in einer Zahnklinik zum Einsatz. Seine Aufgabe: Er sammelt gebrauchte Instrumente ein und bringt sie selbstständig zur zentralen Aufbereitung. Der neue Helfer bewegt sich eigenständig durch das Department und bedient insgesamt 42 Instrumentenkojen. Von dort holt er gebrauchte Arbeitsgeräte wie Pinzetten, Absaugkanülen oder Winkelstücke ab und transportiert sie in die zentrale Aufbereitungseinheit der Klinik.

Gerald Slamanig, Leiter der zuständigen Bereichsverwaltung, beschreibt die Tätigkeit gpräzise: Der Roboter übernimmt „die planmäßige Abholung der Entsorgungssiebe mit unreinem Instrumentarium“.

Mithilfe moderner Sensorik und intelligenter Navigationssoftware erkennt das System Hindernisse im laufenden Klinikbetrieb. Es reagiert flexibel auf Menschen im Gang, geöffnete Türen oder kurzfristige Veränderungen der Route.

Entlastung für das Personal

Der Mehrwert liegt vor allem in der Entlastung der Mitarbeiter. Bislang war eine Angestellte nahezu durchgehend damit beschäftigt, gebrauchte Instrumente einzusammeln und zur Aufbereitung zu bringen. Diese zeitintensive Routine entfällt nun.

Sicherheit als oberste Maxime

Trotz aller Automatisierung steht die Sicherheit im Vordergrund. Gerät der Roboter in eine Situation, die er nicht eindeutig einschätzen kann, stoppt er unverzüglich. Im Falle eines Brandalarms fährt er automatisch eine vordefinierte Parkposition an, um Fluchtwege nicht zu blockieren.