Maturastreich mit Folgen: Video aus Wiener Gymnasium sorgt für Debatte
Ein Vorfall aus dem Jahr 2024 rückt das Wiener Privatgymnasium „De La Salle Marianum“ erneut ins Rampenlicht.
Wie Heute berichtete, sollen Schüler einer achten Klasse im Zuge ihres Schulabschlusses eine Stripperin engagiert haben – als Programmpunkt eines Maturastreichs für ihren Lehrer.
Das der Krone zugetragene Video zeigt den Lehrer in der Mitte eines Raumes. Die engagierte Tänzerin tritt vor ihm auf, während Schüler einen Kreis bilden, lachen und mit ihren Handys filmen.
Offizielle Reaktion der Schule
In einer Stellungnahme bestätigte Sabine Glausch vom Schulverein „De La Salle“ den Vorfall. Sie bezeichnete die Aktion als „niveaulosen Maturastreich“.
Zugleich stellte sie klar, dass ein solches Verhalten nicht den „pädagogischen Grundsätzen“ der Schule entspreche. Der Vorfall sei „bereits damals mit den Beteiligten aufgearbeitet worden“.
Zweiter Vorfall sorgt für zusätzliche Brisanz
Der Stripper-Auftritt ist nicht die einzige Kontroverse, mit der sich das Gymnasium konfrontiert sah. Bereits im Februar hatte eine Faschingsaktion zweier Schüler Kritik ausgelöst. Sie sollen sich als Sklave beziehungsweise Sklavenhalter verkleidet und „Blackfacing“ betrieben haben, indem sie ihre Gesichter dunkel färbten, um eine andere Hautfarbe darzustellen.
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