Mega-Sturm „Leonardo“ legt Spanien und Portugal lahm
Sintflutartige Regenfälle, Evakuierungen und abgeschnittene Ortschaften: Der Sturm „Leonardo“ sorgt in Spanien und Portugal für massive Schäden. Behörden schlagen Alarm – weitere Unwetter sind bereits angekündigt.
Heftige Unwetter haben vor allem den Süden Spaniens schwer getroffen. In Andalusien führten extreme Regenfälle zu großflächigen Überschwemmungen. Rund 3.000 Menschen mussten aus tiefer gelegenen Wohngebieten evakuiert werden. Schulen blieben geschlossen, zahlreiche Straßen wurden gesperrt, der Bahnverkehr kam auf mehreren Strecken zum Erliegen.
Der spanische Wetterdienst Aemet warnte bereits früh vor der Lage. In einzelnen Regionen könne innerhalb weniger Stunden so viel Regen fallen wie sonst im gesamten Jahr.
VIDEO | Desalojos, carreteras cortadas y alertas por la borrasca Leonardo en España. pic.twitter.com/svCWPaH9yn
— EFE Noticias (@EFEnoticias) February 4, 2026
Portugal erneut hart getroffen
Auch in Portugal verschärfte sich die Situation dramatisch. Während viele Regionen noch mit den Folgen des vorangegangenen Sturms „Kristin“ beschäftigt waren, brachte „Leonardo“ neue Regenmengen. Mehrere Dörfer wurden erneut von der Außenwelt abgeschnitten, Flüsse traten über die Ufer.
Erdrutsche, umgestürzte Bäume und überflutete Straßen behinderten den Verkehr. Einsatzkräfte arbeiteten im Dauereinsatz, um Schäden zu begrenzen und Menschen in Sicherheit zu bringen.
Trümmer in Stadion, Flut in Spanien: Aufnahmen lassen Wucht des Sturms in Portugal erahnen https://t.co/No2TqtoSsV pic.twitter.com/sY7pgd7zbW
— ntv Nachrichten (@ntvde) January 29, 2026
Keine Entwarnung in Sicht
Meteorologen warnen vor weiteren Tiefdruckgebieten vom Atlantik. Die Böden gelten als vollständig gesättigt und können kaum noch Wasser aufnehmen. Die Gefahr neuer Überschwemmungen bleibt hoch.
🇪🇸Hiszpania w kryzysie, sztorm Leonardo nawiedza Andaluzję powodziami i masowymi ewakuacjamipic.twitter.com/9gdH9HonqR
— Mateusz Grzeszczuk - Podróż bez Paszportu (@PBPaszportu) February 4, 2026
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