Heftige Unwetter haben vor allem den Süden Spaniens schwer getroffen. In Andalusien führten extreme Regenfälle zu großflächigen Überschwemmungen. Rund 3.000 Menschen mussten aus tiefer gelegenen Wohngebieten evakuiert werden. Schulen blieben geschlossen, zahlreiche Straßen wurden gesperrt, der Bahnverkehr kam auf mehreren Strecken zum Erliegen.

Der spanische Wetterdienst Aemet warnte bereits früh vor der Lage. In einzelnen Regionen könne innerhalb weniger Stunden so viel Regen fallen wie sonst im gesamten Jahr.

Portugal erneut hart getroffen

Auch in Portugal verschärfte sich die Situation dramatisch. Während viele Regionen noch mit den Folgen des vorangegangenen Sturms „Kristin“ beschäftigt waren, brachte „Leonardo“ neue Regenmengen. Mehrere Dörfer wurden erneut von der Außenwelt abgeschnitten, Flüsse traten über die Ufer.

Erdrutsche, umgestürzte Bäume und überflutete Straßen behinderten den Verkehr. Einsatzkräfte arbeiteten im Dauereinsatz, um Schäden zu begrenzen und Menschen in Sicherheit zu bringen.

Keine Entwarnung in Sicht

Meteorologen warnen vor weiteren Tiefdruckgebieten vom Atlantik. Die Böden gelten als vollständig gesättigt und können kaum noch Wasser aufnehmen. Die Gefahr neuer Überschwemmungen bleibt hoch.