Messerangriff in Wien: Syrischer Täter gesteht Verletzung eines Irakers
Ein 17-Jähriger Syrer wurde in Wien-Donaustadt als mutmaßlicher Täter eines Messerangriffs auf einen Iraker ausgeforscht. Der Jugendliche verletzte das Opfer, nachdem es in einen Streit geraten war. Der Täter hat die Tat mittlerweile zugegeben.
Ein 17-Jähriger war vor einer Woche in Wien-Donaustadt mit einem Messer im Oberschenkelbereich verletzt worden. Jetzt wurde ein Gleichaltriger als mutmaßlicher Täter ausgeforscht, berichtete Polizeisprecher Philipp Haßlinger am Samstag. Auf die Spur des Syrers kamen die Ermittler nicht zuletzt durch Nachforschungen in Sozialen Medien.
Das Opfer war vergangenen Samstagabend beim Dr.-Adolf-Schärf-Platz von zwei ihm unbekannten Burschen angesprochen und beschimpft worden, hatte es geheißen. Als der Iraker weggehen wollte, verletzte ihn einer der Angreifer mit einem Messer. Der Jugendliche erlitt keine schweren Verletzungen. Er wurde erstversorgt und in ein Krankenhaus gebracht.
Tat zugegeben
Der nun ausgeforschte 17-Jährige hat laut Polizei die Tat zugegeben. “Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Wien erfolgte die Anzeige wegen des Verdachts der absichtlich schweren Körperverletzung auf freiem Fuß”, sagte der Sprecher.
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