Mossad spähte Teherans Kameras aus – so wurde Khamenei aufgespürt
Über Jahre hinweg soll Israels Auslandsgeheimdienst Mossad tief in Teherans Überwachungssystem eingedrungen sein – mit fatalen Folgen für Irans obersten Führer Ali Khamenei.
Laut einem Bericht verschafften sich israelische Agenten Zugriff auf nahezu das gesamte Netz an Verkehrskameras der Hauptstadt. Diese Kameras, ursprünglich gedacht zur Kontrolle des Verkehrs und zur Überwachung der Bevölkerung, lieferten offenbar detaillierte Einblicke in die Bewegungen Khameneis, seiner Leibwächter und weiterer Spitzenfunktionäre, schreibt die Daily Mail.
Die Daten sollen regelmäßig nach Israel übermittelt worden sein. So konnten Aufenthaltsorte, Tagesabläufe und sogar private Gewohnheiten der Sicherheitskräfte rekonstruiert werden. Besonders aufschlussreich war demnach eine Kamera nahe dem Anwesen des Revolutionsführers, die zeigte, wo Leibwächter ihre Fahrzeuge abstellten.
Monatelange Vorbereitung
Als Khameneis Aufenthaltsort schließlich eindeutig identifiziert war, schlugen Israel und die USA zu. Kampfjets feuerten bei einem gezielten Luftangriff Dutzende Präzisionswaffen auf das Gelände ab. Parallel sollen Mobilfunkmasten in der Umgebung gestört worden sein, um Warnungen zu verhindern. Neben Khamenei kamen mehrere hochrangige Militär- und Regierungsvertreter ums Leben.
Die Operation sei monatelang vorbereitet worden, heißt es. Neben technischen Mitteln kamen offenbar auch menschliche Spitzel zum Einsatz. Der Angriff traf das Regime überraschend – noch bevor sich die Führung in unterirdische Bunkeranlagen zurückziehen konnte.
Inzwischen hat der Konflikt die gesamte Region erfasst. Der Iran reagierte mit Angriffen in mehreren Golfstaaten, Israel lieferte sich Gefechte mit Hisbollah-Milizen im Libanon. US-Präsident Donald Trump kündigte weitere Schritte an und schloss auch Bodentruppen nicht aus.
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