Die Übernahme ist fix: Nach intensiver Prüfung haben die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) und der Bundeskartellanwalt grünes Licht für die Übernahme von 23 Unimarkt-Standorten durch SPAR gegeben. Zu den übernommenen Standorten zählt auch der in Wölbling (Niederösterreich). Der Vollzug soll in den kommenden Wochen erfolgen und bis Ende März abgeschlossen sein. Im Anschluss werden die Märkte schrittweise auf das SPAR-System umgestellt, wie MeinBezirk berichtete.

18 Standorte von selbstständigen Kaufleuten geführt

Von den 23 Filialen werden 18 künftig von selbstständigen SPAR-Kaufleuten, überwiegend ehemaligen Unimarkt-Kaufleuten, betrieben. Damit ist laut Unternehmen der wirtschaftliche Fortbestand gesichert und gleichzeitig die Nahversorgung in zahlreichen österreichischen Gemeinden gewährleistet. SPAR-Vorstand Marcus Wild betont, dass das Ziel der Übernahme darin liege, „die Standorte, ihre Regionen und die lokale Nahversorgung zu stärken“.

SPAR-Vorstandsvorsitzender Hans K. Reisch erklärt: „Wir freuen uns sehr, die neuen Kaufleute sowie neue SPAR-Kolleginnen und -Kollegen bei SPAR begrüßen zu können. Damit sichern wir die Nahversorgung in vielen Gemeinden Österreichs. Kundinnen und Kunden profitieren zukünftig von noch mehr Regionalität, Vielfalt, verlässlicher Qualität und leistbaren Preisen.“

Umstellung bis Ende März abgeschlossen

Nach der formalen Übernahme werden die Märkte nach und nach auf SPAR umgestellt. Spätestens Ende März soll an allen Standorten, also auch in Wölbling, das gesamte SPAR-Sortiment verfügbar sein.
Durch den Deal sichert sich SPAR nicht nur zusätzliche Standorte, sondern erweitert auch seine Präsenz in der regionalen Nahversorgung.