Olympia 2026: 10.000 Kondome im Dorf nach drei Tagen weg
Die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d’Ampezzo sind in vollem Gange. Auf den Pisten und in den Hallen wird um Medaillen gekämpft – doch abseits der Wettkämpfe sorgt ein Thema für besonders viel Gesprächsstoff: Sex im Olympischen Dorf. Im Dorf in Fiames, nur wenige Kilometer von Cortina entfernt, sind die bereitgestellten Gratis-Kondome in Windeseile verschwunden.
Kondome im Olympischen Dorf sind kein neues Phänomen. Seit Seoul 1988 gehört die Verteilung zur Olympia-Realität. Neu ist eher, wie schnell die Vorräte diesmal weg waren.
Wie t-online berichteten, wurden bei den Sommerspielen 2024 in Paris 300.000 Kondome verteilt. Dort waren allerdings auch weit über 10.000 Sportler am Start. In Italien ist das Feld deutlich kleiner mit 2.900 Athleten– der Verbrauch offenbar trotzdem enorm.
Mailand: Ruheraum statt Nationenbesuch
Spannend ist auch, wie sich Intimität abseits des Dorfes organisiert. In Mailand ist der Besuch in den Unterkünften von Teilnehmenden anderer Nationen verboten. Umso mehr rückt ein Ort in den Mittelpunkt: der Ruheraum.
Die Beschreibung klingt wie eine Mischung aus Chillout-Zone und improvisiertem Rückzugsort: Fusion-Musik (auch Jazzrock genannt), gedämpftes Licht – und bevor man reingeht, müssen die Schuhe vor der Tür ausgezogen werden.
Das entscheidende Detail: zwei Paravents. Mobile, klappbare Sichtschutzelemente – genug, um sich zumindest ein bisschen abzuschirmen.
„Man muss mit der Fantasie arbeiten“, sagt ein anonymer Athlet gegenüber La Stampa.
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