Ein Fall sorgt aktuell für Empörung: Ein Österreicher hatte versehentlich 1,20 Euro zu wenig für die ORF-Gebühr überwiesen. Doch was folgte, war mehr als nur eine Mahnung: Das Inkassobüro Riverty, im Auftrag des ORF, fordert nun statt der ursprünglichen Summe von 1,20 Euro satte 33 Euro an Spesen. Ein Aufschlag von über 1.000 Prozent.

Der Betroffene, der anonym bleiben möchte, äußerte sich gegenüber exxpress und bezeichnete das Vorgehen als „völlig unverhältnismäßig und eideutig widerrechtlich“. „Nicht nur, dass man gezwungen wird, für etwas zu zahlen, das man nicht konsumiert, muss man sich dann noch über so etwas ärgern: Irrtümlich 1,20 Euro zu wenig für eine Zwangsgebühr überwiesen und als Strafe das 29-fache (!) an ein zwielichtiges Inkasso-Unternehmen an Spesen zahlen – sind die vollkommen irre?“, so seine wütende Reaktion.

zVg/zVg

Der Mann kündigte an, sich an die Arbeiterkammer sowie den Konsumentenschutz zu wenden, um gegen diese Praxis vorzugehen.

Haben Sie ähnliche Erfahrungen gemacht? Teilen Sie es uns im Kommentarbereich mit!