Papst: Frieden ist „dringende Notwendigkeit“
Der Pontifex erneuerte am Sonntag seinen Friedensappell im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg. Waffen müssten schweigen, Bombardierungen aufhören. Verantwortungsvolle Entscheidungen seien gefragt.
Vier Jahre nach Beginn des Ukraine-Krieges hat der Papst beim Angelus-Gebet am Sonntag eindringlich für Frieden appelliert. “Jeder Krieg ist eine Wunde, die der Menschheitsfamilie zugefügt wird. Er hinterlässt Tod und Leid, die ganze Generationen prägen”, betonte der Pontifex.
“Der Frieden darf nicht aufgeschoben werden. Er ist eine dringende Notwendigkeit, die sich in verantwortungsvollen Entscheidungen verwirklichen muss. Ich erneuere meinen Appell: Mögen die Waffen schweigen, mögen die Bombardierungen aufhören. Möge es zu einem Waffenstillstand und zu einem Dialog kommen, der den Weg des Friedens ebnen kann”, so der Papst.
Papst besuchte Pfarrei nahe Hauptbahnhof
Leo XIV. besuchte am Sonntagvormittag die römische Pfarrei Sacro Cuore in der Nähe des römischen Hauptbahnhofs Termini. Bei seiner Ankunft im Hof der Basilika begrüßte er eine Gruppe von Obdachlosen, die rund um den Bahnhof leben, sowie die Jugendlichen der katholischen Basisgemeinschaft Sant’Egidio, die dreimal pro Woche am Bahnhof warme Mahlzeiten und Decken verteilen.
Der Papst sprach bei seinem Besuch in der Pfarre mit mehreren ehrenamtlichen Helfern, darunter einem Italienisch-Lehrer für Ausländer. “Ich könnte Ihr nächster Schüler sein”, scherzte der aus den USA stammende Papst.
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