Es ist ein Gespräch, das viele Gewissheiten über die „grüne” Energiewende ins Wanken bringt. Im exxpress-Studio hat Physiker und Wissenschaftsjournalist Peter F. Mayer, Herausgeber des Blogs tkp.at, dargelegt, warum der Ausbau der Windkraft aus seiner Sicht weit mehr Schattenseiten hat, als die Politik zugibt. Und seine Thesen haben es in sich.
Ausgangspunkt war ein Urteil aus Straßburg: Ein Gericht hatte einem Ehepaar zugestanden, dass chronische Beschwerden auf ein nahegelegenes Windrad zurückgehen – der exxpress berichtete:
Stress Und Krankheit Durch Windkraft Gericht Bejaht Zusammenhang
„Man kann sich dagegen nicht schützen"
Infraschall, so Mayer, habe mit hörbarem Schall „physikalisch genau gar nichts zu tun”. Es seien extrem niedrige Frequenzen, die sich – ähnlich wie seismische Wellen von Erdbeben oder Atombombenexplosionen – über den Boden ausbreiten. Und genau das macht ihn aus Mayers Sicht so tückisch: „Der kommt über den Boden, die Fenster kann ich abdichten, wie ich will, das ist vollkommen egal.” Häuser könnten sogar in Resonanz geraten und den Effekt verstärken.
Doch warum macht ein Schall, den man gar nicht hört, überhaupt krank? Mayers Erklärung: Es ist kein Hörphänomen, sondern ein Druckphänomen. Infraschall sei eine Druckwelle, die der Körper über die Nervenzellen aufnimmt – ähnlich, wie wenn man mit dem Finger auf die Haut drückt. Mechanotransduktion nennt der Physiker diesen Vorgang, bei dem mechanischer Druck in ein Nervensignal umgewandelt wird, das bis ins Gehirn reicht. Wiederholt sich dieser Reiz ständig, beeinflusse er laut Mayer die sogenannten Ionenkanäle – also genau jene Calcium-Steuerung, über die auch der Herzschlag elektrisch gelenkt wird. Mehrere Studien hätten gezeigt, dass der Infraschall genau hier ansetzt. „Das hat wiederum nichts zu tun mit hörbarem Schall, der tut das nicht. Das macht nur der Infraschall.”

Doch beim Infraschall bleibt es nicht. Im Gespräch geht Mayer noch deutlich weiter: Er spricht über erhöhte Herzinfarkt-Zahlen bei Anrainern, über tote Seeadler unter Windrädern, über eine bedrohte Kaltluftschneise mitten in Wien – und über die Frage, wer am Ausbau eigentlich verdient.
Wie weit der Infraschall wirklich reicht, warum laut Mayer rund ein Drittel der Anrainer betroffen sein soll und weshalb die Politik aus seiner Sicht über all das schweigt – das alles erklärt der Physiker im kompletten Interview.
Sehen Sie selbst und urteilen Sie: Steckt hinter der „grünen” Energiewende eine ganz andere Wahrheit? Das vollständige exxpress-Interview sehen Sie hier:

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