Allen voran Liesing: Hier legten die Angebotspreise um fast 19 Prozent zu. Auch Margareten, Mariahilf und Hietzing verzeichnen massive Sprünge. In vielen anderen Bezirken kletterten die Preise ebenfalls zweistellig.

Und das ohnehin hohe Niveau bleibt: In der Inneren Stadt werden im Schnitt über 13.700 Euro pro Quadratmeter verlangt. Auch Bezirke wie Wieden, Neubau oder Döbling kratzen weiterhin an der 8.000-Euro-Marke.

Preissenkungen in anderen Regionen

Nur wenige Ausnahmen durchbrechen den Aufwärtstrend. In Döbling, der Leopoldstadt und der Inneren Stadt gab es leichte Rückgänge – doch von Entspannung kann keine Rede sein.

Für Wohnungssuchende bedeutet das: Die Hoffnung auf leistbares Eigentum rückt wieder ein Stück weiter in die Ferne. Denn während andere Regionen Österreichs teils deutliche Preisrückgänge verzeichnen, bleibt Wien das teuerste Pflaster des Landes – gemeinsam mit Kitzbühel (Tirol). In Oberwart, Oberpullendort (beide Burgenland), Tulln, Neunkirchen (beide Niederösterreich) und Leoben sanken die Quadratmeterpreise.