Am Küniglberg eskaliert die Lage. Favorit Clemens Pig wurde rund zweieinhalb Stunden lang von den Stiftungsräten befragt – weit länger als die übrigen Kandidaten. Inzwischen ist die Anhörung vorbei, und FPÖ-Stiftungsrat Peter Westenthaler ist in die Medienlounge gekommen, um mit den Journalisten zu sprechen.
Sein Fazit fällt knapp aus: „Lustig war es – und lang.” Sehr viele und sehr lange Fragen habe es von allen Seiten gegeben, berichtete Westenthaler. Pig bleibe bei seiner Linie: kein KI-Einsatz bei der Bewerbung.
Allein Westenthalers eigene Fragerunde an Pig soll rund 40 Minuten gedauert haben, wie „Heute” berichtet. Dem Vernehmen nach kam es dabei zu hitzigen Szenen, gar zu Schreiduellen zwischen den Stiftungsräten – Streitpunkt sollen „unzulässige” Fragen zu den KI-Vorwürfen rund um Pigs Bewerbung und zu mutmaßlichen geheimen Absprachen gewesen sein.
Besonders brisant: Laut „Standard” soll Westenthaler dem Vorsitzenden Heinz Lederer ein „Putz dich” zugerufen haben. Ohrenzeugen sprechen demnach von einer „Schande” für das Gremium. Aus dem Stiftungsrat ist zudem von „Irritation” über die Art zu hören, wie Westenthaler den Favoriten befragt habe.

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