Randale mit Nothammer: Marokkaner rastete im ÖBB-Zug aus
Ein massiver Vandalenakt hat am Mittwochabend eine ÖBB-Zugfahrt von München nach Wien jäh gestoppt. In Passau musste die Garnitur abrupt aus dem Verkehr gezogen werden, nachdem ein 23-jähriger Marokkaner im Zug randaliert hatte. Laut Angaben der Bundespolizeiinspektion Passau beschädigte der Mann mit einem Nothammer und zusätzlich mit der Faust eine Fensterscheibe sowie eine Türe so stark, dass der Zug nicht mehr weiterfahren konnte.
Die Folge: Für rund 150 Fahrgäste war die Reise zunächst beendet – sie waren von der Abstellung des Zuges direkt betroffen. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, wurde der Tatverdächtige festgenommen. Warum der Mann ausrastete bleibt ungeklärt.
Fest steht jedoch: Der Vorfall sorgte nicht nur für Ärger und Verzögerungen, sondern auch für einen großen organisatorischen Aufwand. Wenn ein Zug wegen schwerer Beschädigungen aus Sicherheitsgründen aus dem Betrieb genommen werden muss, müssen Passagiere oft umdisponieren, auf Ersatzverbindungen warten oder alternative Weiterreisemöglichkeiten nutzen. Die Behörden ermitteln nun zu den Hintergründen des Ausrasters.
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