S80 vorübergehend eingeschränkt: Sanierungsarbeiten in Wien starten
Pendler und Fahrgäste der Wiener Schnellbahn müssen sich in den kommenden Wochen auf Einschnitte einstellen. Auf der Linie S80 starten umfangreiche Erhaltungs- und Sanierungsarbeiten, die mehrere zentrale Streckenabschnitte betreffen. Ziel der Maßnahmen ist es, die Leistungsfähigkeit und Sicherheit einer der wichtigsten Verbindungen im Wiener Bahnnetz zu sichern.
Nach Angaben der ÖBB beginnen die Bauarbeiten am Montag, dem 12. Jänner, und dauern bis einschließlich 27. Februar. Betroffen sind insbesondere Donau-Brücken sowie Teilabschnitte zwischen dem Hauptbahnhof und Aspern Nord. Gearbeitet wird ausschließlich an Werktagen und nur außerhalb der Hauptverkehrszeiten – konkret zwischen 10.00 und 19.00 Uhr.
Für den morgendlichen Berufsverkehr soll es daher keine Einschränkungen geben. Auch am Wochenende bleibt der Betrieb auf der S80 unverändert, um die Auswirkungen für Fahrgäste möglichst gering zu halten.
Ersatzangebote und Ticketanerkennung
Um Umwege abzufedern, erkennen die Wiener Linien auf den betroffenen Streckenabschnitten ÖBB-Tickets in U-Bahn und Autobussen an. Die Regionalverbindungen R81 und REX8 verkehren weiterhin planmäßig. Fahrgäste können damit flexibel auf alternative Routen ausweichen, ohne zusätzliche Kosten einplanen zu müssen.
Eine zentrale Achse durch die Stadt
Die Bedeutung der S80 reicht weit über einzelne Bezirke hinaus. Die Linie verbindet den Westen Wiens – darunter Penzing, Hietzing und Meidling – mit zentrumsnahen Stadtteilen wie Margareten, Wieden und Favoriten. Im Osten erschließt sie Simmering sowie die Leopoldstadt und die Donaustadt.
Abdichtungen unter der Favoritenstraße
Nicht nur auf der Schnellbahn, auch im U-Bahn-Netz wird derzeit intensiv gearbeitet. Die Wiener Linien haben Sanierungen an der U1 unter der Favoritenstraße wieder aufgenommen. Der betroffene Abschnitt zwischen Landgutgasse und Gudrunstraße bleibt für den Fahrbetrieb jedoch uneingeschränkt nutzbar.
Die Arbeiten erfolgen von der Oberfläche aus: Straßenbelag und Aufbauten über dem Tunnel werden abgetragen und neu hergestellt, ohne den Zugverkehr zu beeinträchtigen.
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