Die Vorwürfe wiegen schwer: Laut UEFA wurde beim Tifo von Roter Stern Belgrad „eine Botschaft gezeigt, die für eine Sportveranstaltung als unangebracht gilt und den Ruf sowie die Integrität des Fußballs und der UEFA selbst untergraben hat“.

Wie der serbische Sender PTC berichtete, zeigt die im Tifo dargestellte Ikone den Heiligen Simeon den Myronfließenden. Die Fan-Choreografie wurde während des Rückspiels der Sechzehntelfinalrunde der Europa League gegen Lille in Belgrad gezeigt.

Pride und Islam werden gefördert

Im Netz wächst die Kritik an dieser Entscheidung. Dabei wird darauf hingewiesen, dass andere weltanschauliche Symbole offenbar nicht gleich behandelt würden.

So habe die UEFA mehrfach den LGBTIQ+-Regenbogen in Beiträgen veröffentlicht und Spielunterbrechungen während des Ramadans zugelassen. Kritiker werfen der UEFA vor, ideologisch einseitig bestimmte Symbole zu verbieten – und andere zu fördern.