Satan erlaubt, Jesus verboten? UEFA bestraft serbischen Fußballclub
Der serbische Fußballclub Roter Stern Belgrad soll eine Strafe in Höhe von 95.500 Euro zahlen – wegen eines christlichen Tifos mit der Botschaft: „Möge unser Glaube euch zum Sieg führen“. Kritiker orten Doppelmoral, da islamisches Fastenbrechen, Regenbogenbinden und Pentagramme nicht bestraft wurden.
Die Vorwürfe wiegen schwer: Laut UEFA wurde beim Tifo von Roter Stern Belgrad „eine Botschaft gezeigt, die für eine Sportveranstaltung als unangebracht gilt und den Ruf sowie die Integrität des Fußballs und der UEFA selbst untergraben hat“.
Wie der serbische Sender PTC berichtete, zeigt die im Tifo dargestellte Ikone den Heiligen Simeon den Myronfließenden. Die Fan-Choreografie wurde während des Rückspiels der Sechzehntelfinalrunde der Europa League gegen Lille in Belgrad gezeigt.
Pride und Islam werden gefördert
Im Netz wächst die Kritik an dieser Entscheidung. Dabei wird darauf hingewiesen, dass andere weltanschauliche Symbole offenbar nicht gleich behandelt würden.
Allowed ✅. Not allowed. 🚫 crazy pic.twitter.com/a9LHBGHTIE
— H (@uzumyrmw) March 27, 2026
So habe die UEFA mehrfach den LGBTIQ+-Regenbogen in Beiträgen veröffentlicht und Spielunterbrechungen während des Ramadans zugelassen. Kritiker werfen der UEFA vor, ideologisch einseitig bestimmte Symbole zu verbieten – und andere zu fördern.
Die UEFA hat die Überprüfung der von @Manuel_Neuer getragenen Kapitänsbinde am Sonntagabend per Mitteilung an den DFB eingestellt.
— DFB-Team (@DFB_Team) June 20, 2021
In dem Schreiben wird die Regenbogenbinde als Zeichen der Mannschaft für Vielfalt und damit für „good cause“ bewertet. #EURO2020 #GER pic.twitter.com/5DfgAHI2nU
Das ist wahrlich ein Skandal. Vermutlich orthodoxe Christen äußern ihren Glauben öffentlich, welch ein Glück in unserer heutigen Zeit! Und dann diese schikanöse Strafe durch die UEFA. Gleichzeitig werden Regenbogen-Botschaften im Sport gefördert und sogar Fußballspiele wegen des…
— Carl Maria Falck (@CMFalck) March 27, 2026
Kommentare