Entscheidend für den Erfolg des Angriffs war offenbar ein ausgeklügeltes Täuschungsmanöver der israelischen Armee (IDF). Obwohl sich die Spannungen in der Region bereits seit Tagen zuspitzten und die USA ihre militärische Präsenz im Nahen Osten verstärkt hatten, blieb der genaue Zeitpunkt der Operation streng geheim.

Generäle täuschten Dienstende vor

Am Freitagabend, zum Beginn des jüdischen Ruhetags Schabbat, inszenierte die israelische Militärführung ein scheinbares Herunterfahren des Dienstbetriebs, berichtet die Bild unter Berufung auf die IDF. Hochrangige Generäle verließen das Hauptquartier in Tel Aviv, um angeblich zu ihren Familien zu fahren. Diese Aktionen wurden bewusst öffentlich gemacht.

Tatsächlich kehrten viele der Offiziere kurze Zeit später unauffällig in den Generalstab zurück. Dort koordinierten sie in der Nacht die letzten Schritte der Operation gemeinsam mit amerikanischen Partnern.

Die gezielte Desinformation zeigte offenbar Wirkung. In Teheran ging die iranische Führung davon aus, dass ein Angriff zunächst nicht bevorstand. Mehrere ranghohe Vertreter des Regimes hielten sich deshalb gleichzeitig im Zentrum der Hauptstadt auf.

In den frühen Morgenstunden des Samstags starteten schließlich die Luftschläge. Die Attacke traf die versammelte Führungsriege völlig unvorbereitet und traf das Machtzentrum des iranischen Regimes ins Mark.