Schlag gegen Irans Spitze: Verteidigungsminister Nasirzadeh soll tot sein
Bei israelischen Angriffen auf Teheran sollen Irans Verteidigungsminister Amir Nasirzadeh und der Kommandeur der Revolutionsgarden, Mohammed Pakpour, ums Leben gekommen sein. Das berichten „zwei mit Israels Militäroperationen vertraute Insider sowie eine regionale Quelle“, wie Reuters meldet.
Sollten sich die Angaben bestätigen, wäre es einer der schwersten Treffer gegen die iranische Führung seit Jahren.
Israel: Treffen der Elite im Visier
Das israelische Militär bestätigte am Samstag Angriffe auf mehrere Orte in der iranischen Hauptstadt. Nach Angaben der Armee galten die Ziele Standorten, „an denen sich hochrangige iranische politische und Sicherheitsvertreter trafen“.
In einer auf X veröffentlichten Erklärung heißt es zudem, die Schläge seien „früh am Morgen zeitgleich an mehreren Standorten in Teheran“ erfolgt. Es habe sich um „Zusammenkünfte hochrangiger Vertreter des politischen und sicherheitspolitischen Establishments im Iran“ gehandelt.
„Gemeinsamer“ Angriff mit den USA
Laut israelischem Militär geschahen die Attacken „im Rahmen des gemeinsamen israelisch-amerikanischen Angriffs auf den Iran“.
Die Armee teilte außerdem mit, eine „Auswertung der Ergebnisse des Angriffs“ laufe noch. Gleichzeitig betont sie, man sei „auf die Möglichkeit vorbereitet, dass sich die laufende Kampagne ausweiten könnte“.
Auch Khamenei-Berater unter den Zielen?
Brisant: Ein israelischer Journalist sagte in einem Live-Briefing, Ali Shamkhani – Berater von Ajatollah Ali Khamenei und früherer Verteidigungsminister – sei ebenfalls unter den Zielen gewesen. Eine offizielle Bestätigung gibt es dazu aber nicht.
Ein israelischer Sicherheitsvertreter äußerte sich anonym gegenüber Reportern – und rechtfertigte den Schlag mit deutlichen Worten:
„Bei unserem ersten Schlag haben wir prominente Ziele getroffen – Personen, die an Plänen zur Zerstörung Israels beteiligt waren.“
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