Schock in Belgien: Explosion vor Synagoge erschüttert Lüttich
Der Präsident des Koordinierungsausschusses der jüdischen Organisationen Belgiens (CCOJB), Yves Oschinsky, sprach von einem “äußerst beunruhigenden, schweren und besorgniserregenden antisemitischen Akt”, wie Belga berichtete.
Polizei am Tatort einer Explosion an der Synagoge in der Rue Léon Frédéricq in Lüttich am Montag, dem 9. März 2026. Die Synagoge wurde gegen 4 Uhr morgens von einer Explosion getroffen.IMAGO/Belga
Bei einer Explosion vor einer Synagoge in der belgischen Stadt Lüttich ist niemand verletzt worden. Wie die Polizei berichtet, entstand in der Nacht von Sonntag auf Montag jedoch ein Sachschaden. So seien Fensterscheiben von Gebäuden auf der gegenüberliegenden Straßenseite durch die Explosion zerstört worden. Die Straße blieb während der Ermittlungen zunächst gesperrt.
Reaktionen aus der Politik
Belgiens Premierminister Bart De Wever teilte auf X nach der Explosion mit, Antisemitismus sei ein Angriff auf die Gesellschaft und müsse bekämpft werden. Auch der Bürgermeister von Lüttich, Willy Demeyer, bezeichnete die Explosion der belgischen Nachrichtenagentur Belga zufolge als einen “extrem gewalttätigen Akt des Antisemitismus”. “Der Bürgermeister und das Kollegium bringen ihre entschiedenste Verurteilung dieses extrem gewalttätigen Aktes des Antisemitismus zum Ausdruck.”
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