Nach der Auto-Attacke von Modena gibt es heftige Kritik an der Berichterstattung. In einem Artikel der deutschen Zeitung Zeit heißt es über den Fahrer lediglich: Es handle sich um einen „etwa 30-jährigen Mann aus Bergamo“. Andere Medien berichten konkreter: Der Verdächtige heißt Salim El Koudri, ist italienischer Staatsbürger, ist aber marokkanischer Herkunft.

Auf X löste die Formulierung einen Shitstorm aus. Besonders scharf reagierte Jugendforscher und häufiger exxpressTV-Studiogast Bernhard Heinzlmaier. Er schrieb: „Das ist alles nicht mehr auszuhalten. Sie behandeln uns wie Volldeppen.“ Durch „Wahrheitsverdrehung“ und mit Hilfe von „Einbürgerung“ würde die Öffentlichkeit für dumm verkauft.

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„Sie haben kein Mitleid mit den Toten und Schwerverletzten“

Heinzlmaier wurde noch deutlicher: „Sie haben kein Mitleid mit den Toten und Schwerverletzten. Sie sind ihnen egal. Wichtig ist ihnen nur die Durchsetzung ihrer Ideologie, koste es UNS was es wolle.“

Auch andere Nutzer spotteten über die Formulierung. Ein User schrieb ironisch, es sei dann wohl eher ein „Auto aus Frankreich“ gewesen – ein Citroën. Andere sprachen von einem bekannten Muster: Herkunft werde ausgelassen, umgeschrieben oder verharmlost.

Im konkreten Fall wurde aus Salim El Koudri eine Ortsangabe.

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