Sonne, Nebel, Sturm: Österreich startet wechselhaft in die Woche
Zum Wochenstart erlebt Österreich alles auf einmal: Während im Westen und in den Bergen die Sonne scheint, gibt es in den Städten dichten Nebel und im Flachland Glättegefahr. Während es heute noch ruhig bleibt, legt der Wind am Dienstag deutlich zu – im Westen sogar mit Föhnsturm.
Zwischen Sonne, Nebel und Sturm zeigt sich das Wetter in Österreich zu Wochenbeginn von seiner wechselhaften Seite.GETTYIMAGES/Antoni Pytel
Wettertechnisch zeigt sich der Montag zweigeteilt: Während sich von Vorarlberg bis ins Mariazellerland und nach Osttirol häufig die Sonne durchsetzt, müssen sich andere Regionen auf zähen Nebel, Hochnebel und trübe Wolken einstellen. Nieselregen, Schneegriesel und stellenweise Glätte sorgen lokal für unangenehme Bedingungen. Bereits am Dienstag folgt der nächste Wetterumschwung mit kräftigem Wind und regionalen Niederschlägen.
Sonne im Westen, Grau im Osten
Heute dominiert von Vorarlberg über das Mariazellerland bis nach Osttirol überwiegend sonniges Wetter. Auch in Kärnten sind zumindest die Berge zeitweise frei. Deutlich trüber startet der Tag hingegen in vielen anderen Landesteilen. Nebel und Hochnebel halten sich hartnäckig und werden von Wolkenfeldern begleitet.
Besonders nach Nordosten und Südosten zu kann es den ganzen Tag über grau bleiben. In Wien und Graz scheint kaum Sonne. Lokal sind zudem Nieseln und Schneegriesel möglich, wodurch vor allem in den Morgenstunden die Glättegefahr erhöht ist.
Vom Innviertel über die Wachau bis zu den niederösterreichischen Voralpen wird es dagegen langsam freundlicher. Dort kann sich der Nebel im Tagesverlauf allmählich auflösen.
Lebhafter Wind und große Temperaturspanne
Der Wind dreht heute auf Ost bis Süd und frischt vor allem im Osten Österreichs sowie in den Nord- und Zentralalpen am Nachmittag spürbar auf. Ob sich Sonne oder Nebel durchsetzen können, wirkt sich stark auf die Temperaturen aus.
Die Höchstwerte liegen meist zwischen minus 2 und plus 6 Grad. Im äußersten Westen sind bei Sonnenschein sogar 8 bis 9 Grad möglich. In 2.000 Metern Höhe werden um die Mittagszeit Temperaturen zwischen minus 7 und minus 1 Grad gemessen, am Arlberg liegt der Wert bei etwa minus 1 Grad.
Dienstag bringt Sturm, Föhn und Schnee
Am Dienstag wird es deutlich unruhiger. Vor allem im Westen weht teils starker Wind, lokal sogar Föhnsturm. Von der Silvretta über Osttirol bis zu den Karawanken stauen sich dichte Wolken, aus denen zeitweise Regen oder Schnee fällt.
Die Schneefallgrenze schwankt stark und reicht von den Tallagen bis auf etwa 1.200 Meter Höhe. Entlang der Alpennordseite zeigt sich dagegen immer wieder die Sonne. Im Osten und Südosten bleibt es hingegen überwiegend trüb.
Die Höchstwerte erreichen meist minus 2 bis plus 6 Grad, mit Föhneinfluss sind auch bis zu 10 Grad möglich. In 2.000 Metern Höhe liegen die Temperaturen zwischen minus 4 und plus 2 Grad.
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