Steirer arbeitslos, aber Großdealer: Ermittler stoßen auf brisantes Drogenlager
Ein 56-jähriger Drogendealer aus dem Bezirk Südoststeiermark ist aufgeflogen: Der Mann soll seit September 2021 zusammen mit einem Freund rund 17 Kilogramm Marihuana erzeugt und teilweise verkauft haben.
Am Wohnsitz des Verdächtigen stellten die Ermittler eine größere und eine kleinere Indoor-Aufzuchtanlage mit rund 100 Pflanzen sicher, die bereits in der Blüte standen. Zudem fanden sie noch andere Drogen. Der Steirer gestand, hieß es am Montag seitens der Polizei.
Neben Marihuana auch LSD und Kokain gefunden
Nach mehreren anonymen Hinweisen waren die Ermittler seit Herbst 2025 dem 56-Jährigen auf der Spur. Der Verdacht, dass er mit dem illegalen Anbau und Konsum von Suchtmitteln in Zusammenhang steht, erhärtete sich zunehmend. Vergangenen Freitag erfolgte eine Hausdurchsuchung bei dem beschäftigungslosen Mann. Dabei wurden rund 6,5 Kilogramm Marihuana, 330 Stück LSD sowie sieben Gramm Kokain entdeckt. Im oberen Stock des Hauses hatte er die beiden Zuchtanlagen aufgebaut.
Der Steirer ist umfassend geständig. Nach seinem flüchtigen 58-jährigen Komplizen wird noch gesucht. Zudem sind weitere Ermittlungen wegen des Verdachts des Sozialleistungsbetrugs des arbeitslosen 56-Jährigen im Gange. Dafür müssen sichergestellte Datenträger noch forensisch ausgewertet werden, hieß es in der Aussendung der Landespolizeidirektion.
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